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Übersicht
aller Bücher in dieser Rubrik:
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Endlich
frei von Angst Details |
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Ab
heute kränkt mich niemand mehr Details |
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Keine
Angst vor dem Erröten Details |
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Selbstvertrauen
gewinnen. Die Angst vor der Angst verlieren. Details |
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So
überwinden Sie Prüfungsängste Details |
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Endlich
frei von Angst
(I. von Witzleben/Aljoscha A. Schwarz) |
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Untertitel
des Buches sind "Denkmuster erkennen", "Aktiv
trainieren" und "Selbstvertrauen gewinnen".
Im Mittelpunkt steht ein 7-Schritte-Programm, das aus der
Angst führen soll: 1. Schritt: Bestandsaufnahme, 2.
Schritt: Entspannen, 3. Schritt: Die Angst genau kennen
lernen, 4. Schritt: Neue Einstellungen, Sichtweisen und
Bilder entwickeln, 5. Schritt: Die Angst verwandeln, 6.
Schritt: Sich mit der Angst konfrontieren - das Aushalten
üben und der 7. Schritt: Rückfällen vorbeugen.
Das
Buch führt erst einmal ausführlich in das Thema
ein: was Angst überhaupt ist, welche Arten von Angst
es gibt und dass Angst nicht nur eine Kopfsache ist. Beide
Autoren sind aus der psychologischen Praxis, sie schreiben
aber sehr locker, gut verständlich und bringen das
Wichtige kurz und aussagekräftig auf den Punkt. Besonders
gut gefällt mir, dass einerseits sehr viel Verständnis
für den Leser durchkommt, andererseits aber immer auch
"Tacheles" geredet wird. So wird beispielsweise
immer wieder betont, dass die Vermeidungsstrategie genau
das Falsche ist, denn alleine dass man etwas vermeidet,
gibt einem praktisch Recht darin, dass es Grund zur Angst
gibt - damit konserviert man seine Angstgefühle nur
noch und tut sich keinen Gefallen.
Das
Buch ist unterteilt in die Kapitel: "Angst - was ist
das?", "Angst ist nicht nur im Kopf", "Wenn
Angst krank macht", "Wie Sie die Angst besiegen
(= die 7 oben genannten Schritte)", "Wenn Selbsthilfe
nicht reicht", "'Knigge' für den Umgang mit
Angstopfern" und einem Anhang mit Büchern, Adressen,
Stichwortregister.
Ich
halte das Buch für sehr empfehlenswert, wenn man mit
Ängsten zu kämpfen hat: ob das nun die kleinen
Ängste sind oder ob man massiv unter Angst und Panik
leidet. Man erhält sehr viel Grundlagenwissen und Erkenntnisse
über sich selbst. Und man bekommt eine praktische Anleitung,
an seinen Ängsten zu arbeiten. Wer Unterstützung
sucht, der findet in einem extra Kapitel ausführliche
Informationen zu Therapieformen und zur Suche des richtigen
Therapeuten.
Das
Buch ist außerdem hilfreich für alle, die in
ihrem Umfeld jemanden haben, der unter Angst leidet.
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Ab
heute kränkt mich niemand mehr
(Doris Wolf) |
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Wow!
Was für ein Super-Buch! - Auf 240 Seiten geht die Autorin
auf alle denkbaren Aspekte rund um das Thema Kränkung
ein. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: "Kränkung
und emotionale Verletzung verstehen" und "Strategien
der Bewältigung: Wie kann ich besser mit dem Verhalten
anderer klarkommen?"
Im ersten
Teil des Buches (die ersten 80 Seiten) geht es ausführlich
darum, was Kränkung eigentlich ist: Der Leser kann
ergründen, wo er selbst momentan steht. Wie sich Empfindlichkeiten
auswirken, was sie Positives mit sich bringen, was die Nachteile
sind. Und natürlich die Rolle der anderen: "Warum
tun sie mir so etwas an?"
Doris Wolf schreibt auf einfühlsame, leicht verständliche
und praxisnahe Art. Dabei hat sie einerseits Verständnis,
zeigt auf vielfältige Weise, dass Gekränktsein
einfach auch mit zum Menschsein gehört - andererseits
nimmt sie den Leser auch immer liebevoll in die Pflicht:
Es sind eben nicht "nur die anderen", sondern
ob eine Kränkung als solche empfunden wird und wie
sie sich auf uns selbst und die Beziehungen zu anderen auswirkt,
das entscheiden immer noch wir selbst.
Der
zweite Teil ist ebenso sorgsam aufgebaut: Es gibt eben nicht
nur irgendwelche Strategien und Techniken, sondern es geht
auch darum, sich zu entscheiden, welche neuen Gewohnheiten
und Ziele man für sich auswählt, wie man sie konstruktiv
formuliert und konsequent verfolgt.
Neben konkreten Vorschlägen und praktischen Beispielen
gibt es eine Vielzahl Denk- und Körperübungen,
die man nach Vorliebe auswählen und ausprobieren kann.
Ich
finde das Buch rundum empfehlenswert. Besonders gut fand
ich drei Aspekte: Zum einen, dass die Autorin dafür
plädiert, machbare Ziele zu haben und nicht unrealistische
Allerweltsziele wie "Ich brauch einfach ein dickeres
Fell". Zum anderen, dass sie nicht zimperlich an Themen
rangeht, die man gemeinhin eher verschämt verstecken
will ... zum Beispiel heftige Rachegefühle, wenn man
sich gekränkt fühlt. Und drittens, dass man verständnisvoll
und beständig mit und an sich arbeiten muss - ein "quick
fix", also eine schnelle Irgendwielösung, gibt's
einfach nicht. Da steckt schon auch Arbeit, Energie und
Geduld mit drin - dafür lohnt sich die bleibende Veränderung
umso mehr!
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Keine
Angst vor dem Erröten
Psychologische Strategien zur Selbsthilfe
(Doris Wolf) |
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Die
Angst vor dem Rotwerden plagt viele Menschen - eng verknüpft
mit der so gefürchteten Blamage und deutlich erkennbarer
Unsicherheit. Die Psychotherapeutin Doris Wolf teilt diesen
hilfreichen und angenehm zu lesenden Ratgeber in zwei Teile
ein: "Das Rotwerden verstehen" und "Strategien
der Bewältigung".
Das
Buch macht ab der ersten Seite Mut: Die Autorin schildert
ihre eigene früher tief sitzende Angst vor dem Erröten,
wie sie darunter gelitten hat und schließlich damit
umgehen konnte. Die vielen grundsätzlichen Informationen
zum Erröten als Körperfunktion, den Abläufen
und die Rolle, die der Umgang damit spielt, helfen beim
Verstehen. Zahlreiche Fragen führen den Leser individuell
zu seinen eigenen Sichtweisen, Knackpunkten und Befürchtungen
- und natürlich zu positiven Strategien und Übungen,
wie man das Erröten annehmen und damit gut umgehen
kann.
Die
Autorin behauptet nicht nur "Sie besitzen bereits alle
Fähigkeiten, Ihr Erröten und die Furcht vor dem
Erröten zu beeinflussen", sondern zeigt Schritt
für Schritt auf, wie das zu erreichen ist.
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Selbstvertrauen
gewinnen. Die Angst vor der Angst verlieren
(Susan Jeffers) |
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Der
Originaltitel dieses Buches ist viel treffender: "Feel
the fear - and do it anyway" (Spür die Angst
- und tu's trotzdem).
Sehr
häufig schränken wir uns selbst ein, weil wir
Schiss oder regelrechte Ängste haben, etwas zu tun.
Dabei ist es völlig natürlich, dass man sich
vor Veränderungen Gedanken macht, vorherzusehen versucht,
was geschehen wird, oder sich schwer damit tut, aus der
eigenen Komfortzone auszubrechen. Anstatt sich nun von
diesen Unsicherheiten und Ängsten leiten und bestimmen
zu lassen, übervorsichtig zu werden oder sich gar
völlig zurückziehen, geht es Susan Jeffers darum,
sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden, aber
mit ihnen umgehen zu lernen.
Beim
Lesen merkt man, dass die Autorin weiß, wovon sie
spricht (sie lässt außer eigenen Erfahrungen
auch praktische Beispiele aus ihren zahlreichen Workshops
rund um das Thema Angst einfließen). Ihr geht es
darum, einen für sich gangbaren Weg zu finden, die
innere Einstellung zu nutzen und sich zu trauen. Dabei
lässt sie viele Übungen und Tipps/Methoden einfließen,
die dem Leser dabei helfen, seine Ziele anzugehen und
umzusetzen. - Das Buch ist nicht für Leute mit richtigen
Angststörungen gedacht!
Wenn
Sie englische Bücher lesen, empfehle ich Ihnen das
Original.
Fazit:
"Feel the fear - and do it anyway" ist ein wertvolles
und erhellendes Buch. Ich lese es selbst etwa alle zwei
Jahre nochmal und entdecke immer wieder etwas Hilfreiches.
Es ist auch eines der Bücher, die ich am häufigsten
weiterempfehle. Immer mit sehr positiver Resonanz.
Die
einzige Einschränkung, die ich machen möchte,
ist, dass hin und wieder (nicht oft) eine spirituelle
Sichtweise und Glaube an Gott einfließt. Da es aber
nur wenige Passagen im Buch sind und der Rest völlig
praxisnah ist, stört das auch "ungläubige
Thomase" wie mich nicht.
amazon-link
zum Original:
"Feel
the fear - and do it anyway"
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