| Erste
Hilfe für Ausflipp-Tage
Kennen
Sie diese Tage, wo nichts so läuft wie es scheint?
Alles bricht über Ihnen herein, jeder will ständig
etwas von Ihnen, Termine sitzen im Genick - und von Souveränität
und Tatendrang keine Spur: "Wie soll ich das schaffen?!",
"Das klappt nie!!", "AAAAARGH!".
In solchen
Situationen wird man dann mutlos, ist überwältigt
oder wird zum Ekelpaket. Ich möchte mich dann manchmal
in mein Bett zurückziehen, die Decke über den
Kopf ... lasst mich doch alle in Ruhe!
Decke über den Kopf geht oft nicht
Manchmal
geht das sogar. Wenn ein Ausflipptag am Wochenende passiert
oder wenn Sie selbstständig sind und sich Ihre Zeit
prinzipiell selbst einteilen können, dann steht einer
kleinen Auszeit nichts im Wege. Wenn das gerade nicht geht,
dann tut es manchmal auch eine kleine Pause im Büro
- schnell mal Kaffee holen - oder ein Spaziergang in der
Mittagspause.
Ich
möchte Ihnen heute gerne einige Tipps an die Hand geben,
die nichts mit einer Pause zu tun haben. Obwohl das Abstand
gewinnen, physisch und geistig, natürlich oft das ist,
was am Schnellsten funktioniert!
Manchmal
geht eine sofortige Pause nicht oder Sie sind so gestresst,
dass der Gedanke an eine Pause Sie nur noch mehr stressen
würde.
Ein 3-Punkte-Plan für akutes Ausflippen:
1. Sie sind der Boss!
Regel
Nummer 1, wenn Sie gerade am Ausflippen sind, ist, das Heft
in die Hand zu nehmen: Sie bestimmen, wo's lang geht!
Der
Hauptgrund für Überwältigtsein ist, dass
uns die Dinge entgleiten - oder wir uns zumindest so fühlen.
Fremdbestimmung und nicht in die volle Kontrolle zu haben,
ist das Schlimmste! Denn dann rutschen Sie in eine Opferrolle
und werden zum Spielball.
Ich
finde die Analoge zu einem Tennisspiel immer sehr erhellend:
Wenn Sie mit einem starken Partner spielen, jagt der sie
gnadenlos über den Platz. Vor ans Netz ZISCH hinter
an die Linie ZISCH schräg links ZISCH jetzt mittig
ganz nach rechts. Tolles Spiel: Da hängt Ihnen in kürzester
Zeit die Zunge raus und wenn Sie sich weiter gnadenlos dominieren
lassen, möchte ich mal sehen, wieviel Freude Sie an
diesem Spiel haben.
In der
Arbeit ist es genau das Gleiche: Kein Mensch will gerne
Spielball sein - weder von Leuten, noch von Umständen.
Also:
Handbremse reinhauen.
Das
funktioniert besonders gut, wenn Sie es für sich selbst
deutlich machen.
Sie
können sich selbst zum Lachen bringen und sich vorstellen,
wie Sie gerade wie ein aufgescheuchtes Huhn rumlaufen. Humor
ist ein toller Bannbrecher, der Sie nicht nur auf Kurs bringt,
sondern gedanklich auch instant auflockert.
Sie
können auch einfach einen klaren Break machen, indem
Sie vom Schreibtisch aufstehen, eine Moment-mal-Handbewegung
machen und bewusst ausatmen. Alles Aufgestaute mal rausatmen.
Ich finde es außerdem äußerst nützlich,
mit sich selbst zu reden (können Sie auch in Gedanken
machen): "Stop! Was mache ich hier eigentlich?!"
2. Seien Sie Ihr eigener Einsatzleiter.
Eine
gute Analogie, gerade wenn bei Ihnen gerade Feuer auf dem
Dach ist, ist die Triage. Wenn Sie in der Medizinbranche
arbeiten, wissen Sie, was ich meine. Wenn nicht, haben Sie
vielleicht in Emergeny Room öfter mal gesehen, was
gemeint ist: Sie verschaffen sich einen Überblick über
die anstehenden Dinge - unter Berücksichtigung der
Ressourcen, die Sie zur Verfügung haben und priorisieren,
was am dringendsten ist.
Wieso
komme ich jetzt mit diesem Beispiel? Ich könnte ja
auch einfach sagen Überblick verschaffen und priorisieren.
- Das mache ich schon mit Absicht. Ein Einsatzleiter bei
einem Notfall ist genau das Bild, das Sie bei heftigen Situationen
im Kopf haben sollten, nicht einfach typische Zeit- oder
Selbstmanagement-Tipps.
Kraftvolle
Bilder verleihen Ihnen sofort mehr Dynamik. Wenn Sie total
am Ausflippen sind, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie
sich an irgendwelche "neutralen" Tipps erinnern
oder sie anwenden?
Wenn
Sie aber nächstens wieder am Ausflippen sind und zuerst
an ein aufgescheuchtes Huhn denken, dann bewusst die Handbremse
reinhauen und sich dann wie ein Einsatzleiter um die Sachlage
kümmern - dann sind Sie im Nullkommanix wieder handlungsfähig!
Jetzt
kann zweierlei passieren. Entweder Sie erkennen an dieser
Stelle, dass Sie ohne Not ausgeflippt sind. Auch das passiert
manchmal: Man steigert sich rein oder ist gerade nicht so
gut drauf und macht aus einer Mücke einen Elefanten.
Vielleicht stellen Sie also fest: "Es stürmt gar
nicht so viel auf mich ein, das-und-das ist gar nicht so
dringend, das kann ich auch übermorgen noch machen."
oder "Es ist nicht schlimmer als sonst, aber ich habe
heute einfach einen schlechten Tag. Bläh!" Dann
haben Sie schon gewonnen, weil die Erkenntnis darüber
den akuten Ausflippgrund wegnimmt und Sie dann vielleicht
weiter rumgrummeln, aber nicht mehr aus Überwältigung.
Vielleicht
haben Sie aber tatsächlich gerade Stress ohne Ende
und allen Grund zum Ausflippen! Dann hat Ihnen der Überblick
aus Einsatzleiter und die "Triage" dabei geholfen
zu erkennen, worum Sie sich unbedingt selbst kümmern
müssen und wofür Sie Helfer einsetzen können.
3.
Rekrutieren Sie unbedingt auch Helfer!
Der
Begriff "Helfer" ist sehr viel weiter gefasst,
als wir oft denken. "Ich kann das niemandem geben!",
"Ich habe niemanden, wem sollte ich was delegieren?"
Dabei
hat Helfen viele Aspekte.
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Buchtipp:
Get Slightly Famous
Become a Celebrity in Your Field and Attract More Business
with Less Effort
Heute
muss ich mal eine Ausnahme machen und ein englisches Buch
empfehlen, das es leider nicht auf Deutsch gibt. "Get
slightly famous" ist für Selbstständige gedacht.
Es geht darum, ein wenig berühmt zu werden. Also in
Ihrem Bereich zu einem bekannten Namen zu werden.
Das
ist gar nicht so schwer! Denn es geht eben nicht darum,
allüberall als Experte bekannt zu sein, sondern nur
da, wo Sie es für Ihr Business auch brauchen.
Das
Buch zeigt dafür eine Fülle von Möglichkeiten
auf, beschreibt das Wichtigste dafür. Und keine Angst:
Es ist nicht zu amerikanisch, sondern auch für uns
hier im deutschsprachigen Raum relevant.
ganze
Rezension lesen
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Präsentieren
Sie sich schriftlich wirklich gut?
Ob Sie
eine neue Stelle suchen oder Aufträge an Land ziehen
möchten: Sich schriftlich wirklich überzeugend
darzustellen, ist gar nicht so einfach!
Die
drei häufigsten Fehler sind unserer Erfahrung nach:
- zu allgemein formuliert: Sie gehen in der Masse unter.
- zu unkonkret: Der Leser fühlt sich nicht angesprochen,
wird nicht aufgefordert.
- zu zurückhaltend: Die Vorteile und der Nutzen für
den Empfänger ist nicht klar genug.
...
darum bleiben viele Bewerbungen und Mailings unter ihren
Möglichkeiten.
Wir
unterstützen Sie gerne:
Christine
Öttl ist Ihre Ansprechperson, wenn es um Bewerbungen
geht. Gitte Härter kümmert sich um Selbstständige
und kleine Firmen.
Details
zu Coaching gibt es hier.
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Der
Buch-Workshop
ist ausgebucht. Möchten Sie auf die Nachrückerliste
oder soll ich Sie informieren, wenn es den nächsten
Termin gibt?
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Gitte
twittert.
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Einen
guten Start in die neue Woche
wünschen Ihnen
Gitte Härter und Christine Öttl
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