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Chefs
und Kollegen sind auch nur Menschen - und machen deshalb
Fehler!
Wenn es Ihnen so geht wie den allermeisten meiner Kunden,
dann sagen Sie jetzt etwas wie "Ja, logisch. Das weiß
ich doch!" Und Sie haben natürlich vollkommen
recht. Aber meiner Erfahrung nach wissen wir das zwar theoretisch
- im wirklichen Leben jedoch, und ganz besonders dann, wenn
jemand für uns einfach nicht nachvollziehbare Fehler
macht, vergessen wir das viel zu leicht.
Um die
theoretische Erkenntnis, dass wir alle Menschen und damit
fehlbar sind, wirklich im alltäglichen Leben anwenden
zu können, finde ich es wichtig, den Satz "Wir
sind alle nur Menschen!" genauer zu erklären.
Hier zwei Grundüberlegungen, die für mich persönlich
sehr hilfreich sind:
1. Wir machen alle Fehler - nicht aus böser Absicht
oder weil wir zu dumm oder zu ungeschickt sind, sondern
weil es einfach passiert.
Dieser
Gedanke macht es mir leichter oder häufig auch überhaupt
erst möglich, angemessen und konstruktiv auf Fehler
zu reagieren - anstatt die Situation zu verschlimmern, indem
ich anderen etwas unterstelle, überreagiere oder mich
zu respektlosem Verhalten hinreißen lasse. Ich bin
davon überzeugt, dass man sich und seinem Umfeld das
Leben erleichtern und viel Positives beisteuern kann, wenn
man eine unverkrampftere und menschlichere Einstellung Fehlern
und ihren Verursachern gegenüber bewusst kultiviert.
Zum Beispiel:
- Fehler
gehören einfach zum Leben dazu.
- Fehler
sind dazu da, um korrigiert zu werden und es in Zukunft
besser zu machen.
- Ich
bin nicht begeistert, wenn ich Fehler mache und darauf angesprochen
werde. Aber nur so kann ich sie in Zukunft vermeiden und
besser werden - und deshalb bin ich letztendlich froh über
Feedback.
- Anderen
Menschen geht es höchstwahrscheinlich wie mir: Wenn
man konstruktiv und respektvoll bleibt, können sie
damit klarkommen, wenn sie auf Fehler angesprochen werden,
und das als Chance nutzen.
2. Jeder tut sein Bestes
- auch wenn es von außen überhaupt nicht danach
aussieht.
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Buchtipp:
Auf der Serviette erklärt
Mit ein paar Strichen schnell überzeugen
Ich
hatte von diesem Buch schon einige Male gehört und
gedacht: "Ach, das ist so ein Zeichenlern-Buch".
Weit gefehlt! Das Erste, was einem auffällt, ist die
liebevolle Gestaltung. Das Buch ist quadratisch und sieht
wie eine Serviette aus. Es ist sogar an den Rändern
etwas erhaben, um die Perforation einer Serviette nachzuahmen.
Dadurch macht das Buch auf Anhieb Spaß (und ist übrigens
auch ein wunderschönes Geschenk).
Das
Buch ist exzellent aufgebaut: Der Autor beschreibt nicht
nur, wie man etwas skizziert, sondern es geht viel um Struktur,
visuelles Denken, Logik - und durchaus auch um das Zeichnen
selbst. Gleich zu Beginn gibt es einen kleinen, spannenden
Selbst-Test, mit dem man herausfindet, zu welchem Typ von
"visuellen Denkern" man gehört und welche
Stärken sich daraus ergeben.
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Gitte
gibt demnächst drei neue Workshops für Selbstständige:
Profil
zeigen für IT-Freiberufler
einwöchiger Online-Workshop ab 27. Juli
Details
München:
Schreibwerkstatt "Artikel und Tipps"
Präsenzkurs in München, 5 x Di. abend, ab 25.
August
Details
Studiergruppe
mit Coaching-Input zum Selbstlernkurs "Wie Sie Ihr
Angebot Schritt für Schritt verbessern", online,
ab 31. August
Details
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Einen
guten Start in die neue Woche
wuenschen Ihnen
Gitte Härter und Christine Öttl
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