| Liebe
Leserinnen, liebe Leser,
üblicherweise
ist unser Newsletter werbefrei. Die nächsten vier Ausgaben
gibt es eine Anzeige. Damit wir ein gutes Verhältnis
zwischen redaktionellen Tipps und Werbung wahren, bekommen
Sie in dieser Zeit einen Bonus-Tipp.
Herzliche
Grüße
und eine gute neue Woche
Gitte Härter und Christine Öttl
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Wenn
andere Sie in eine Schublade gesteckt haben
Wohl
die meisten kennen das aus eigener Erfahrung: Man fühlt
sich von jemandem nicht richtig oder gar unfair behandelt
und hat den Eindruck, falsch beurteilt und in eine bestimmte
Ecke gedrängt zu werden. Ganz automatisch kommen einem
dann Gedanken wie "Ich weiß gar nicht, warum
XY so mit mir umspringt, so über mich redet, mir diese
Hindernisse in den Weg legt
Als ob ich
wäre:
Aber das bin ich doch überhaupt nicht! Aber XY sieht
das einfach nicht. Er/sie hat mich vom ersten Tag an in
eine Schublade gesteckt und ich habe einfach keine Chance,
da jemals wieder rauszukommen!"
Ja,
solche Erlebnisse sind schwierig und schmerzhaft. Und meiner
Meinung nach ist es angemessen und hilfreich, als Allererstes
diese negativen Gefühle und Gedanken in sich selbst
zuzulassen und bewusst zu erleben ("Ja, ich bin total
frustriert und sauer auf XY, weil sie/er schon wieder
"
- "Es schmerzt mich wirklich sehr, dass
"
- "Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum
, und am liebsten möchte ich nie wieder mit ihr/ihm
zu tun haben!"). Ich mache immer wieder, mit mir selbst
und mit anderen, die Erfahrung, dass man so eine bessere
Startposition schafft, um aktiv, verantwortungsvoll und
kreativ an das Problem herangehen zu können, als wenn
man seine Gefühle unterdrückt, sie sich nicht
zugesteht oder/und sich zu schnell in die Suche nach Lösungsmöglichkeiten
stürzt.
Wichtig
ist natürlich, dass man nicht in dieser Phase steckenbleibt,
sondern, sobald man sich wieder etwas besser und stärker
fühlt, sich selbst an der Hand nimmt und möglichst
viel Klarheit über das gewinnt, was da passiert.
Hier
ein paar Anregungen, wie Sie vorgehen können.
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Buchtipp:
Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Warum wir immer
wieder unvernünftige Entscheidungen treffen
Der
Originaltitel ist aussagekräftiger: "Predictably
irrational. The Hidden Forces that Shape Our Decisions".
Wir alle denken ja gerne, dass wir unsere Entscheidungen
selbst treffen. Nehmen wir die Werbung. Wie oft haben Sie
sich schon an den Kopf gegriffen, wenn wieder ein wirklich
blöder Werbespot gelaufen ist und Sie sich dachten:
"Meine Güte, wer lässt sich von sowas beeinflussen!
Ich auf jeden Fall nicht." - Bestimmt haben Sie sich
auch schon öfter überlegt oder es sogar gesagt,
wie Sie sich in einer Situation verhalten würden. In
einer Notsituation würden Sie bestimmt einen kühlen
Kopf behalten und niemals so hysterisch reagieren. Wenn
Sie in einer Beziehung betrogen werden, würden Sie
sofort einen Schlussstrich ziehen.
Sehr
häufig ist aber alles anders in dem Moment, wo wir
selbst in dieser Situation stecken.
Dan
Ariely hat in diesem Buch genau solche Situationen beschrieben
und erzählt in sehr unterhaltsamer und spannender Schreibe
von eigenen Einsichten und von zahlreichen spannenden Experimenten.
zur
Rezension
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Hallo,
ich bin Tante Erna, das neue virtuelle Mitglied des FinanzplanTeams.
Im neuen
kostenfreien 'StartCenter für Finanzfragen' bin ich
als ,Der Tante Erna-Rechner' das Herzstück. Ich bin
dazu da, um Ihnen bei allen Finanzberechnungen weiter zu
helfen.
Meine
Programmierer haben mir schon über 30 verschiedene
Berechnungen zu ganz alltäglichen Finanzfragen beigebracht.
Ich helfe Ihnen so in Zukunft dabei, Ihre Finanzverträge
zu berechnen, damit Sie mehr aus Ihren Sparanlagen herausholen
können oder auch weniger Kosten für Hypotheken
und Darlehen
haben ...
Sämtliche
Berechnungen sind (genauso wie die komplette Software des
'StartCenter für Finanzfragen') kostenfrei.
Den
Software Download finden Sie unter:
mein-finanzbrief.de/stafi/
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Konzentration:
Flexibles Denken trainieren
Auch
die "Hirnmuskeln" verspannen sich bei langer und
einseitiger Belastung - und wollen bewegt werden. Bringen
Sie Leben rein, indem Sie Ihre mentalen Kräfte fordern
und fördern. Nutzen Sie Pausen aktiv, um beispielsweise
Übungen wie diese zu machen:
- einen
Text verkehrt herum (also auf dem Kopf stehend) oder rückwärts
lesen. So üben Sie Ihr Gehirn darin, außerhalb
des Üblichen aktiv zu sein.
- möglichst
viele Begriffe zu einem Thema aufschreiben, z. B. Obstsorten,
Farben, Bücher, Filme, Sportarten usw. So trainieren
Sie Ihr Gedächtnis und Erinnerungsvermögen.
- sich
ein Erlebnis, Problem oder Thema vornehmen und spekulieren,
was wohl alles dahinterstecken könnte. Lassen Sie Ihrer
Fantasie freien Lauf und beziehen Sie möglichst viele
Ihrer bisherigen Erfahrungen ein. So üben Sie, breit
zu denken und verschiedenste Möglichkeiten zu durchdenken.
Übrigens:
Eine sehr gute Übung ist der Perspektivenwechsel. Wenn
Sie beispielsweise eine Entscheidung Ihres Chefs nicht nachvollziehen
können oder die Meinung einer bestimmten Person total
ablehnen: Versetzen Sie sich in den anderen Menschen und
stellen Sie sich so gut wie möglich vor, wie er wohl
denkt und fühlt. Das ist nicht nur ein gutes Gehirntraining,
sondern bringt Ihnen bestimmt interessante Erkenntnisse
- und hilft dabei, andere besser zu verstehen und zwischenmenschlichen
Stress zu reduzieren.
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