Liebe
Leserinnen und Leser,
diese
Woche dreht sich um Kollegialität. Das ist nicht
nur für Angestellte ein wichtiges Thema - auch wir
Selbstständige arbeiten ständig mit anderen
zusammen: entweder an gemeinsamen Projekten oder natürlich
mit unseren Kunden. Nehmen Sie sich eine Viertelstunde
Zeit und überprüfen Sie, wie es um Ihre Kollegialität
bestellt ist.
Einen
guten Start in die neue Woche
wuenschen Ihnen
Gitte Härter und Christine Öttl
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Sind
Sie ein guter Kollege/eine gute Kollegin?
In
den vergangenen zwanzig Jahren hatte ich zuerst als Personalverantwortliche
und dann als Coach unzählige Male die Gelegenheit,
verschiedensten Menschen, vor allem Bewerbern, die Frage
zu stellen: "Was ist Ihnen im Job am wichtigsten?"
Und alle haben, zumindest bisher, meistens sehr schnell
und ganz spontan gute Kollegen oder Kollegialität
als eine der wesentlichen Voraussetzungen genannt, um
gerne in die Arbeit zu gehen.
Ich
finde es grundsätzlich sehr wichtig, allgemeinen
Aussagen und Begriffen auf den Grund zu gehen und Themen
aus mehreren Perspektiven zu betrachten: Denn erst dann
wird es wirklich interessant und kommt man zu hilfreichen
Erkenntnissen, die tatsächlich Auswirkungen auf das
richtige Leben haben. Deshalb stelle ich immer tiefergehende
Fragen und eine Frage, die "eigentlich" auf
der Hand liegt, bringt meine Gesprächspartner regelmäßig
ins Grübeln oder gar richtig ins Schwitzen: "Ja,
auch für mich ist gute Kollegialität wahnsinnig
wichtig. Bitte sagen Sie mir doch mal, inwiefern Sie selbst
eine gute Kollegin/ein guter Kollege sind? Warum würde
ich gerne mit Ihnen zusammenarbeiten?"
"Ähhh
Gute Frage!
"
Dabei
ist es so spannend und von zentraler Bedeutung, sich selbst
möglichst gut zu kennen: Nicht nur, um sich bei Bewerbungsgesprächen
und anderen "Verhandlungen" souverän und
stark präsentieren zu können, sondern auch,
um ein gesundes Selbstwertgefühl aus dem Wissen um
die eigenen Qualitäten zu gewinnen und zu pflegen
und um die weniger starken Seiten bewusst auszugleichen.
Wenn
Sie Ihre Kollegialität auf den Prüfstand stellen
möchten, können Sie so vorgehen:
Schritt
1:
Definieren Sie, was gute Kollegialität für
Sie persönlich bedeutet:
-
Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Kollegen/eine
gute Kollegin aus? Zählen Sie mindestens 5 Qualitäten
auf, die Ihnen wichtig sind.
-
Konkretisieren Sie dann, was Sie damit genau meinen. Wie
äußert es sich, wenn jemand "hilfsbereit,
tolerant, kommunikativ" usw. ist? Was tut bzw. unterlässt
so jemand?
weiter
zu Schritt 2
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Konzentration
stärken: Geiseskräfte bündeln
Eine
wesentliche Voraussetzung, um auch in hektischen Zeiten
oder bei starken Belastungen souverän zu bleiben,
den Durchblick zu behalten und effizient zu sein, ist
die Fähigkeit, sich zu konzentieren und die Geisteskräfte
zu bündeln. Auch das lässt sich trainieren und
verbessern. Zum einen durch Mentaltechniken wie beispielsweise
Meditation. Zum anderen durch Zwischendurch-Übungen
wie diese:
- etwas konzentriert zählen
z. B. die Fenster im Haus gegenüber, die Regentropfen
an der Fensterscheibe, die Blätter einer Pflanze
usw.
-
die Atemzüge zählen
z. B. von eins bis zehn zählen (immer bei der Ausatmung)
und dann rückwärts von zehn bis eins (immer
bei der Einatmung)
-
etwas intensiv beobachten
Richten Sie Blick und Gedanken auf ein Objekt Ihrer Wahl
(z. B. die Blume auf Ihrem Schreibtisch, das Bild an der
Wand, den Kugelschreiber vor Ihnen) und konzentrieren
Sie sich ein paar Minuten vollständig darauf. Eine
anspruchsvolle Variante ist: das Objekt so lange wie möglich
angucken ohne zu blinzeln, dann die Augen schließen
und sich das Objekt vor dem inneren Auge vorstellen.
Eine
unspektakuläre, aber sehr effiziente Konzentrationsübung
ist: bei der ganz normalen Arbeit präsent zu sein
und sie bewusst zu erledigen. So behalten Sie die Fäden
in der Hand, anstatt sich getrieben und ausgeliefert zu
fühlen. Und das ist der Stresskiller Nummer eins!
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Trainer,
aufgepasst!
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September erscheint Gittes neues Buch
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