Guten
Morgen,
heute
regen wir Sie dazu an, mal auf das zu achten, was Sie
schon haben und was gut in Ihrem (Berufs)Leben ist. Das
rückt allzuschnell in den Hintergrund ...
Außerdem
werkeln wir im Hintergrund: In Kürze stellen wir
unsere Newslettersoftware um und verschicken im HTML-Format:
das heißt, dass der Newsletter hübscher und
besser lesbar wird und wir die Umlaute nicht mehr umwandeln.
Und Gitte startet ein neues Projekt rund um's Thema "schreiben".
Freuen Sie sich drauf!
Viele
Grüße
und eine gute neue Woche
Christine Öttl und Gitte Härter
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Erleben
Sie ganz bewusst, was gut läuft
Wohl
den meisten von uns geht es so, dass wir uns sehr schnell
an all die positiven Dinge gewöhnen und sie als selbstverständlich
ansehen. Natürlich trägt diese menschliche Eigenschaft
dazu bei, immer wieder Neues anzustreben und nach Veränderungen
und Verbesserungen zu suchen. Aber die Schattenseite ist
die, dass wir uns leicht um viele gute Momente und Erfahrungen
bringen - oder vielleicht sogar kaum mal so richtig zufrieden
sind.
Seit
Ende der 90-er Jahre beschäftigt sich vor allem die
in den USA gegründete Positive Psychologie damit,
was Menschen glücklich und zufrieden macht. So ist
auch das Gefühl der Wertschätzung und Dankbarkeit
in den Blickwinkel des wissenschaftlichen Interesses und
psychologischer Untersuchungen gerückt und man hat
herausgefunden, dass Dankbarkeit deutlich mit dem Grad
an Lebenszufriedenheit, Wohlbefinden, Vitalität und
Optimismus korreliert.
Auch
aus eigener Erfahrung kann ich das nur bestätigen.
Deshalb möchte ich Sie dazu animieren, Ihr Augenmerk
regelmäßig und bewusst auf all die Dinge zu
richten, die gut laufen und Ihr Leben bereichern - und
sie wirklich als solche zu sehen und wertzuschätzen.
Möglicherweise tun Sie sich schwer damit, weil Sie
es eher gewöhnt sind, sich auf das Unangenehme und
Negative und all das, was nicht in Ihrem Sinne läuft,
zu konzentieren. Wenn Sie sich von dieser Gewohnheit etwas
befreien und auch einen "positiven Blickwinkel"
kultivieren möchten, können Sie sich beispielsweise
mit dem Thema Arbeit beschäftigen und so vorgehen:
Schritt 1:
Listen Sie alles auf, was in Ihrer Arbeit funktioniert,
was Ihnen gefällt und was Sie gut finden.
(z. B. regelmäßiges Einkommen, strukturierter
Tag, in eine Gruppe eingebunden sein, die Möglichkeit,
bestimmte Fähigkeiten auszuleben, Weiterbildungsmöglichkeiten
usw.)
Schritt 2:
Beschäftigen Sie sich intensiv mit den einzelnen
Themen und damit, wie sehr Sie sich tatsächlich positiv
auf Sie und Ihr Leben auswirken. Machen Sie sich klar,
dass das "eigentlich" keine Selbstverständlichkeiten
sind, sondern Anlässe, um sich gut zu fühlen.
Schritt 3:
Gewöhnen Sie es sich an, sich immer wieder an die
positiven Seiten Ihrer Arbeit zu erinnern und sie wahrzunehmen:
Sie können beispielsweise Ihre Liste zur Hand nehmen
- ganz besonders an den Tagen, an denen Sie in die negative
Schiene abdriften.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch:
Ziel
dieser Übung ist nicht, dass Sie die Augen vor den
Dingen verschließen, die Ihnen nicht gefallen und
mit denen Sie Schwierigkeiten haben! Ganz im Gegenteil!
Der
Blick auf das Positive hilft sehr dabei, sich innerlich
zufriedener, ausgeglichener und stabiler zu fühlen,
und wird Sie stärken, um Ihre Schwierigkeiten und
Probleme aktiv, zielgerichtet und kraftvoll angehen zu
können.
Im
Gegensatz dazu kann der Fokus auf das Negative sehr stressig,
demotivierend und kräftezehrend sein. Außerdem
verliert man dadurch den klaren Blick und wachen Verstand
- und erkennt Chancen und Handlungsmöglichkeiten
oft überhaupt nicht mehr.
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