|
Guten
Tag!
Na,
das war ja eine schöne Bescherung letztes Mal: einige
von Ihnen hatten gar keine Umlaute, dafür hatten andere
masernartige Fragezeichen auf ihrem Bildschirm! Das Nette
daran waren die vielfältigen Reaktionen: von Spekulationen,
ob das wohl Absicht ist, "damit man aufmerksamer lesen
muss" über "Sieht eigentlich sehr lustig
aus." und "Da denk ich mir die Umlaute einfach
selbst dazu!" bis hin zu tröstendem "Da gibt
es wirklich Schlimmeres!"
Stimmt
natürlich, aber zum Haareausreißen ist es schon,
wenn man zuvor alles testet und es geht und dann ... naja:
neues Spiel, neues Glück! Diesmal musssssss einfach
alles perfekt klappen und wenn nicht: Bringen Sie es uns
bitte schonend bei. ;-)
Viele
Grüße
Christine Öttl und Gitte Härter
PS:
Achtung, kurzentschlossene Trainer:
Heute startet der Online-Workshop Mit
wirkungsvollen Seminarausschreibungen überzeugen.
=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=
Selbstmanagement-Tipp:
Konzentration auf den eigenen "Machtbereich"
Auch
wenn es sich natürlich um eine Binsenweisheit handelt,
so ist und bleibt es doch etwas, womit sich wohl die allermeisten
immer wieder schwer tun: Ich meine die Tatsache, dass man
sehr vieles nicht wirklich beeinflussen und nicht direkt
verändern kann - egal wie sehr man im Recht sein mag
oder wie gut man es meint.
Diese
Erfahrung habe ich zur Genüge selbst gemacht und ich
lerne auch regelmäßig Menschen kennen, die sich
mehr oder weniger frustriert und unglücklich fühlen,
weil andere oder die "Umstände" nicht in
ihrem Sinne sind. Zum Beispiel:
- Kollegen
machen ihre Arbeit nicht gut oder nicht schnell genug
- das
Tagesgeschäft spitzt sich regelmäßig am
späten Nachmittag zu
- Kunden
sind unverschämt am Telefon
- der
Chef setzt zu enge Deadlines.
Keine Frage: All diese Dinge sind wirklich unangenehm und
der Wunsch, dass es anders sein sollte, ist absolut verständlich
und durchaus gesund.
Unrealistisch
und auf Dauer auch ungesund ist es jedoch darauf zu hoffen
und/oder zu beharren, dass die gewünschten Veränderungen
eintreten müssen:
Die
Kollegen müssen einfach besser arbeiten!
Die
Kunden sollen nicht alle am Nachmittag anrufen und doch
bitte freundlicher sein!
Der
Chef soll endlich realistisch planen!
Auch
wenn man vollkommen im Recht ist, bewährt sich diese
Einstellung in der Praxis nicht, sondern erhöht nur
Druck und Stress: Denn was andere Menschen tun und lassen,
liegt nun mal nicht in unserem unmittelbaren Einflussbereich.
Deshalb: Konzentrieren Sie sich lieber auf sich selbst
Meiner
Erfahrung nach ist es wirklich sehr heilsam und hilfreich
zu lernen, sich auf das zu konzentrieren, was man tatsächlich
direkt beeinflussen kann: die eigene innere Einstellung,
die eigenen Gedanken und Erwartungen und das eigene Verhalten.
Und dazu gehört auch die Bereitschaft, den eigenen
"Machtbereich" und damit die eigenen Grenzen ganz
bewusst zu erkennen, zu akzeptieren und zu respektieren
- und auf dieser Basis zu handeln.
Nein,
damit ist keinesfalls gemeint, dass Sie resignieren und
sich in Ihr Schicksal ergeben sollen. Es
heißt nur ...
=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=
Sie
sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen? - Glückwunsch!
Damit Sie selbstsicher ins Gespräch gehen und sich
so gut präsentieren, wie es in Ihrer Macht liegt hilft
ein Bewerbungs-Coaching.
=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=
Buchtipp:
30 Minuten gegen Lampenfieber
Die
30-Minuten-Reihe gefällt mir sowieso recht gut, und
so schaue ich immer, wenn ich im Buchladen bin, ob ich nicht
wieder was Schönes für Sie finde: "Ah, Lampenfieber!
Gute Idee". Ich blättere neugierig rein ...
Wenn
Sie wie die meisten Menschen die Krise haben, wenn's ans
Reden vor anderen geht, dann ist das kleine Büchlein
genau das Richtige für Sie: Es dampft alles Wichtige
auf wenigen Seiten zusammen.
Lampenfieber
ist ja keineswegs nur dieser gruselige Moment unmittelbar
vorher, sondern Sie können ganz viele verschiedene
Puzzlesteinchen - schon weit vor dem eigentlichen Auftritt
- dafür nutzen, damit Sie gut vorbereitet und sicher
reingehen. Und damit Sie, falls es wirklich hart auf hart
kommt, sich IN der Situation schnell fangen können,
etwa wenn es zu dem gefürchteten Blackout kommt.
ganze
Rezension lesen
=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=
Neuigkeiten!
Unser
Buch "Schriftliche
Bewerbung" ist in die unfassbare siebte
Auflage gegangen! Yippieh! - Und das "Nerv
nicht!", von dem schon mehrmals die Rede
war, erscheint voraussichtlich einen Monat früher,
also bereits im März.
Gitte
wird künftig fast nur noch Schreibkurse anbieten. Momentan
gibt es noch den einen oder anderen Ausreißer. So
findet im März an drei Donnerstagabenden erneut der
Workshop Mutig sein an der Evangelischen Stadtakademie München
statt. Bitte nur mitmachen, wenn Sie Lust darauf haben,
zwischen den Terminen schon die eine oder andere kleine
Mutprobe zu machen. Sie
können sich noch anmelden. :-)
Bitte
besuchen Sie auch schreibnudel.de.
|