Guten
Tag!
Möchten,
müssen, wollen Sie besser schreiben? Dann statten
Sie doch Gittes Seite Schreibnudel einen Besuch ab.
Viele
Grüße
Christine Öttl und Gitte Härter
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Selbstmanagement:
Gute Grundlage für Stressbewältigung:
ein positives Selbstbild
Wenn
es um Stress geht, stürzen sich die meisten Menschen
sofort in die Suche nach praktischen und erprobten Lösungen
und möchten wissen, wie sie Druck und Stress besser
bewältigen können. Das ist verständlich
und natürlich sehr wichtig. Doch mindestens genau
so wichtig ist es, Klarheit darüber zu haben, welches
Selbstbild man in Sachen Stressbewältigung pflegt.
Und sich der eigenen inneren Ressourcen, die bereits da
sind, bewusst zu werden, und sie zielgerichtet "anzuzapfen".
Es
spielt eine immense Rolle, was Sie von sich selbst halten
und ob und wie sehr Sie davon überzeugt sind, dass
Sie mit Druck und Belastung klarkommen können. In
der Psychologie spricht man von "Bewältigungsstrategien":
Je
besser Sie Ihre eigenen Möglichkeiten kennen, je
mehr Sie sich selbst zutrauen, umso weniger Abneigung
und Angst haben Sie grundsätzlich vor stressigen
Situationen und umso belastbarer sind Sie dann auch.
Umgekehrt
gilt: Je weniger Sie sich zutrauen, je größer
Ihre Selbstzweifel sind, umso verzagter werden Sie sein,
wenn es eng wird, umso schlechter geht es Ihnen und umso
schneller kommen Sie unter die Räder.
Meiner
Erfahrung nach lohnt es sich wirklich, sich darüber
klar zu werden, wie man sich selbst und die eigenen Kapazitäten
einschätzt. Wenn man sich nämlich durch negative
Gedanken und Selbstzweifel verunsichert oder gar blockiert,
sind die besten Stressbewältigungstechniken alleine
auf die Dauer nicht wirklich hilfreich. Denn die Selbstsabotage
von innen hat einfach starke Auswirkungen. Die beste Grundlage
für einen effektiven Umgang mit Druck und Stress
ist erfahrungsgemäß, dass man Zuversicht und
positive Erwartungen sowie den Glauben an die eigenen
Fähigkeiten kultiviert.
Hier
ein paar Anregungen, wie Sie vorgehen können:
Schritt
1:
Erinnern Sie sich ganz bewusst an schwierige und stressige
Situationen, in denen Sie sich bewährt und die Sie
gemeistert haben: Rufen Sie sich diese so gut wie möglich
ins Gedächtnis und erleben Sie sie intensiv nach.
Überlegen Sie:
-
Wie haben Sie sich gefühlt?
- Was haben Sie gedacht?
- Was haben Sie getan?
Der
Sinn dieser Übung besteht darin, dass Sie ganz klar
erkennen: Sie sind prinzipiell sehr wohl in der Lage,
schwierige, hektische und stressige Situationen nicht
nur irgendwie zu überleben, sondern gut zu meistern.
Schritt
2:
Nehmen Sie sich eine konkrete und aktuelle Situation vor,
die für Sie kritisch ist und mit der Sie in Zukunft
besser klarkommen möchten. Bereiten Sie sich mental
darauf vor und malen Sie sich genau aus, wie Sie nächstes
Mal reagieren wollen - unter ganz bewusster Zuhilfenahme
Ihrer positiven Erinnerungen. Mentaltraining bewährt
sich nicht nur im Sport sehr gut, sondern in allen Bereichen,
in denen man etwas besser machen und sich selbst weiterentwickeln
möchte.
Und
wenn Sie nächstes Mal in eine entsprechende Situation
kommen:
Atmen Sie tief durch und konzentrieren Sie sich. Setzen
Sie dann in die Praxis um, was Sie innerlich geübt
haben. Falls es nicht auf Anhieb klappen sollte, geben
Sie auf keinen Fall auf, sondern lernen Sie daraus und
bereiten Sie sich auf den nächsten Ernstfall vor.
Gestresst?
Dann
stöbern Sie sich durch unsere zahlreichen Artikel
rund um Stressmanagement und "Kraft tanken".
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Buchtipp:
Was bin ich wert? Eine Preisermittlung
Das
ist ausnahmsweise kein "Lernbuch", sondern ein
- wie ich finde - sehr interessantes Nachdenkbuch: Der
Autor ist Journalist. Ursprung für seine Buchidee
war eine Recherche in Albanien zum Thema Menschenhandel.
Ein Mädchen erzählte dem Autor, ihre Schwester
sei für 800 Euro nach Italien verkauft worden. Etwas
später, in Nepal, traf er eine Frau, die für
300 Dollar an einen "Zwischenhändler" in
ein Bordell verkauft wurde. Immer wieder wurde er mit
solchen Themen konfrontiert. Dazu kamen Überlegungen,
für wie viel Geld man wohl einen Mord begehen würde.
Aus all diesen Gedanken entstand die Frage: "Wie
viel ist ein Leben wert?"
Der
Autor hat sich also eine lange Liste möglicher Gesprächspartner
gemacht: er fragt seine Ehefrau, wie viel er ihr wert
ist, seine Mutter, Versicherungsmakler, Philosophen, einen
Pfarrer. Er überlegt sich, auf welche vielfältige
Weise er seinen Körper - oder einzelne Teile - zu
Geld machen könnte. So rechnet er einmal alle chemischen
Bestandteile seines Körpers grammgenau aus und bittet
eine Apothekerin, den aktuellen Preis dafür zu ermitteln.
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