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Newsletter Nr. 54 vom 1. Juli 2005
 
   
  Durch unseren Newsletter erfahren Sie am Anfang des Monats, was es Neues auf unserer Website gibt - und Sie erhalten eine Fülle von Tipps rund um Job, Business & Karriere.
   
 

Herzlich willkommen zu unserem Newsletter rund um Job, Business und Karriere.

Unsere Rubriken:
1. Kurztipp: Notizen machen statt einfach nur auszudrucken
2. Bewerbung: Flexibel, kommunikativ, teamfähig - eh klar.
3. Kommunikation: Konstruktiv fragen: die Motivation
4. Fuehrung: mit eigenen Stimmungstiefs umgehen
5. zwei neue Buchtipps
6. selbststaendig: Das Geschäft ausweiten
7. Featuring: "Schriftliche Bewerbung"
8. objektiv. intern

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Guten Tag,

das erste Halbjahr ist schon wieder rum! Zeit, kurz innezuhalten: Gab's was, das Sie heuer unbedingt erledigen wollten? Endlich mal Sache X in Angriff nehmen? - Dann aber los ... das Jahr ist schneller vorbei, als Sie schauen können!

Viel Spass beim Lesen
wuenschen Ihnen
Christine Oettl und Gitte Haerter

PS: Jagt ein Meeting das andere, aber beim Tun hakt's dann gewaltig? Sind Chefs und/oder Mitarbeiter entscheidungsschwach? Dann hilft Ihnen unser Inhouse-Kurs "Entscheidungen treffen".
- auch als geschlossener Online-Workshop möglich -

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1. Kurztipp: Notizen machen statt einfach nur auszudrucken

Ich finde es super, wie leicht und schnell man über das Internet an Informationen herankommt, die man interessant findet: entweder in Newslettern oder auf Websites.

Allerdings verführen die technischen Möglichkeiten dazu, sich einfach man schnell was auszudrucken - um es dann später zu lesen. Für mich ist es viel besser und lehrreicher, den Text entweder online zu lesen und mir gleich das Wesentliche aufzuschreiben. Oder - vor allem sehr lange Texte - als Datei abzuspeichern und für mich zu bearbeiten (also anders zu formatieren, bestimmte Passagen zu streichen, zusammenzufassen usw.). Außerdem notiere ich mir die jeweilige Quelle, um den Text bei Bedarf später wieder zu finden.

Die Vorteile sind nämlich:

- man sammelt nicht so viel Papier an
- man lernt während des Aufschreibens
- man verdaut die Sachen besser und kann sich viel mehr merken

Was sich für mich am meisten bewährt: die wichtigsten Infos in eigenen Worten zusammenzufassen plus einige Direktzitate aufzuschreiben, wenn ich etwas besonders interessant oder gut formuliert finde.

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Alle frueheren Kurztipps sehen.

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2. Bewerbung: Flexibel, kommunikativ, teamfähig - eh klar.

Es gibt viele eigentlich wichtige Eigenschaften, die so inflationär genutzt werden, dass man sie gar nicht mehr ernst nimmt. Denn wenn das x-te Unternehmen in seiner Stellenanzeige "flexible Mitarbeiter" sucht, dann verliert das Wort einfach an Bedeutung.

Leider ist die Konsequenz häufig, dass in Bewerbungen jeder einfach unreflektiert von sich selbst behauptet, die entsprechende Eigenschaft zu besitzen. Doch seien wir ehrlich: Abgesehen davon, dass keineswegs jeder Mensch flexibel ist, kommt es in erster Linie darauf an, was man eigentlich genau darunter versteht.

Sehr schnell redet man aneinander vorbei, etwa, weil man unterschiedliche Aspekte mit dem Begriff verbindet.

weiterlesen

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KOSTENLOS UND SPIELERISCH ENGLISCH LERNEN

OWAD steht für One Word a Day und wird bereits von über 70.000 Lesern kostenlos genutzt. Sie erhalten täglich eine englische Vokabel per E-Mail in Form eines kleinen Quiz. Have Fun! www.sekretaria.owad.de

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3. Kommunikation: Konstruktiv fragen
- auf die Motivation kommt es an

Fragen zu stellen gilt als hilfreiches Werkzeug, um einen Dialog in Gang zu bringen und gute Gespräche zu führen - auch und ganz besonders dann, wenn es um weniger angenehme und kritische Themen geht. Oft wird empfohlen, mit Fragen zu beginnen, anstatt gleich die eigene Meinung mitzuteilen, Kritik zu üben oder einen Fehler anzusprechen. Und das ist natürlich absolut hilfreich und sinnvoll.

Allerdings: Frage ist nicht gleich Frage. Denn auch Fragen kann man als verbale Waffen einsetzen und damit genauso verletzen und die Kommunikation abwürgen wie mit Vorwürfen & Co. Ja, das kann sogar richtiggehend kontraproduktiv sein: Wenn das Fragen als oberflächliche und manipulative Technik ankommt - und man vielleicht in den Ruf kommt, zu feige zu sein, um Dinge offen und direkt anzusprechen.

Damit Ihnen das nicht passiert.

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4. Fuehrung: Mit den eigenen Stimmungstiefs umgehen

Ja, auch als Vorgesetzter ist man nur ein Mensch und deshalb nicht immer ausgeglichen und positiv drauf. Auch Chefs erleben Stimmungsschwankungen und ausgeprägte Missstimmung: Das kann einfach passieren. Gerade für Leute in Führungspositionen ist es von besonderer Bedeutung, dass sie bewusst und verantwortungsvoll mit der eigenen Stimmung umgehen - und sich nicht gehen lassen oder einfach abschotten.

Hier ein paar Anregungen, was Sie machen können.

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5. zwei neue Buchtipps


* Manipulationstechniken - Erkennen und abwehren

Etwas skeptisch griff ich zu diesem Buch, denn auf einen Ratgeber mit fiesen Kommunikationstricks hatte ich keine Lust. Da ich das Autoren-Paar Edmüller/Wilhelm jedoch schon von dem empfehlenswerten Ratgeber "Moderation" kannte, war ich doch neugierig.

Bereits im kurzen Vorwort steht: "Wenn Sie Menschen danach fragen, was ihnen in der Kommunikation mit anderen wichtig ist, worauf sie besonderen Wert legen, dann erhalten Sie häufig Begriffe zur Antwort wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Offenheit oder Toleranz. Im Alltag, nicht zuletzt auch im Berufsalltag, erleben wir jedoch oft das genaue Gegenteil ..."

Ganze Rezension lesen.


* Bankgespräche richtig führen

Die zwei Autoren sind langjährige Bankmitarbeiter und plaudern sozusagen aus dem Nähkästchen. Das macht dieses kleine Pocketbüchlein auf mehrere Weise hilfreich: Zum einen erfährt man in leicht verständlicher Sprache, wie Banken funktionieren und welche Aspekte bei Kreditvergabe und Zahlungsschwierigkeiten zu beachten sind. Zum anderen geben die beiden Fachleute dem Leser auch hilfreiche Tipps, wie man bei Banken gut ankommen kann (bzw. warnen vor kontraproduktivem Verhalten).

Ganze Rezension lesen.

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Zu allen unseren Buchtipps.

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6. selbststaendig: Das Geschäft ausweiten

Selbstständige manövrieren sich oft selbst in die Sackgasse "schlechte Auftragslage". Das gilt für frischgebackene Selbstständige genauso wie für solche, die schon länger im Geschäft sind. Zwei Hauptgründe dafür sind:

1. Die Zielgruppe: auf Branchen festgelegt sein
2. Eingeengte Leistungspalette

weiterlesen

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7. Featuring: "Schriftliche Bewerbung"

Wie Sie wissen, schreiben wir auch Buecher. Bisher sind 13 erschienen, weitere sind bereits in Arbeit. In jedem Newsletter stellen wir eines unserer Buecher in den Mittelpunkt. Dadurch erhalten Sie nicht nur praktische Tipps, sondern koennen sich auch ein unmittelbareres Bild vom Buchinhalt und Schreibstil machen.

---Buchauszug:---

Die häufigsten Fehler in Anschreiben

- Uniformität
Da viele Bewerber nicht wissen, wie sie ein Anschreiben formulieren können, greifen sie gerne auf Musterbeispiele zurück oder kopieren diese einfach. Das Resultat ist meist eine Aneinanderreihung bestimmter Floskeln und nichtssagender Standardsätze - sprich neutrale Anschreiben, die sich kaum voneinander unterscheiden und beliebig austauschbar sind. Und die Persönlichkeit, die hinter dem Anschreiben steckt, verdeckt, anstatt sie greifbar zu machen.

- unpersönlicher, abgehobener und gekünstelter Stil
Leider ist die Meinung, dass berufliche Korrespondenz förmlich und distanziert sein muss, damit man ernst genommen wird und als seriös gilt, weit verbreitet. Um bloß keinen schlechten Eindruck zu machen, verwenden Bewerber häufig einen Schreibstil, der weder zu ihnen passt noch angenehm zu lesen ist. Genau wie inhaltliche Floskeln trägt auch ein distanzierter, gestelzter und oft altmodisch wirkender Kanzleistil dazu bei, dass man sich überhaupt kein Bild vom Bewerber machen kann.

- langweilig und wenig informativ
Viele Anschreiben langweilen den Leser, weil sie neben den üblichen Floskeln praktisch nur aus einer Aneinanderreihung der einzelnen beruflichen Stationen bestehen.

- zu allgemein und nichtssagend
Auch wer mit abstrakten Begriffen wie Eigenverantwortung, sozialen Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit usw. um sich wirft, verwässert sein
Anschreiben.

- unglaubwürdig/übertrieben
Natürlich ist das Anschreiben dazu da, um sich als vielversprechender Kandidat zu präsentieren. Damit ist aber nicht gemeint, sich selbst in den höchsten Tönen zu loben und als "Super-Überflieger" darzustellen, dem keine Herausforderung zu groß ist und der natürlich über sämtliche fachlichen wie auch persönlichen Kompetenzen verfügt. Das wirkt nicht nur unsympathisch oder gar arrogant, sondern macht das ganze Anschreiben unglaubwürdig.

- zu sehr Ich-bezogen
Ich, ich, ich ... jeder Satz beginnt mit ich und alles wird nur aus dem Blickwinkel des Bewerbers betrachtet. Natürlich ist es wichtig, von sich zu erzählen und auch eigene Ziele und Erwartungen mit einzubringen. Aber allzu Ich-bezogene Anschreiben können den Eindruck erwecken, dass ein Bewerber sich null Gedanken um die Firma und deren Erwartungen macht.

- zu vage und unsicher
"Wenn Sie glauben, dass ich ...", "Ich könnte mir wahrscheinlich schon zutrauen ...", "Bisher habe ich mich eigentlich ganz gut in neue Gebiete eingearbeitet ..." ... Formulierungen, die sehr vage und unsicher klingen, bewirken nur, dass sich der Personalentscheider gleich fragt, ob Sie der Sache wohl gewachsen sind, denn offenbar haben Sie ja selbst Zweifel.

- einen vermeintlichen Makel in den Vordergrund stellen
"Ich hoffe, Sie geben auch Leuten in meinem Alter noch eine Chance", "Auch wenn ich mein Studium abgebrochen habe ...", "Zwar bin ich durch meine Elternzeit doch etwas lange aus dem Beruf und sicher hat sich die Arbeitswelt in der Zeit verändert ..." - Natürlich können Sie in einem gut ausgewogenen Anschreiben auch auf einen solchen Aspekt eingehen: Wichtig ist, dass Sie nicht mit der Tür ins Haus fallen, also gleich im Einstieg darauf eingehen, und dass Sie mit der Formulierung nicht den Anschein erwecken, Sie hätten selbst ein Riesenproblem damit.

- sich selbst ins Aus loben
Viele Bewerber klagen darüber, dass Sie als "überqualifiziert" abgelehnt werden. Häufig ist das der Fall, weil sich manche Bewerber so stark über den grünen Klee loben und bisherige Positionen aufbauschen, um besonders gut dazustehen - und deshalb tatsächlich überqualifiziert wirken.

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... wie Sie Ihre Bewerbung top auf Vordermann bringen und damit überzeugen sagt Ihnen dieses Buch.

Sie erhalten es im Handel:
GU Verlag, Euro 9,90

Details zum Buch und Inhaltsverzeichnis

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8. objektiv. intern

* Sommer-Workshops mit Gitte Härter
Jetzt anmelden:

ab 4. Juli:
Erfolgreich schriftlich bewerben
Frage-und-Antwort-Workshop (Dauer: 2 Wochen)
Details & Anmeldung hier


ab 25. Juli:
Im Job-Interview ueberzeugen
Frage-und-Antwort-Workshop (Dauer: 2 Wochen)
Details & Anmeldung hier


von 15.-19. August 2005
Intensiv-Präsenz-Workshop: Mein eigenes Buch!
Sie sind Praktiker, haben etwas zu sagen und wollten schon immer ein eigenes Sachbuch schreiben? Dann machen Sie jetzt Nägel mit Köpfen.

 

 

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