| Guten
Tag,
das
erste Halbjahr ist schon wieder rum! Zeit, kurz innezuhalten:
Gab's was, das Sie heuer unbedingt erledigen wollten? Endlich
mal Sache X in Angriff nehmen? - Dann aber los ... das Jahr
ist schneller vorbei, als Sie schauen können!
Viel
Spass beim Lesen
wuenschen Ihnen
Christine Oettl und Gitte Haerter
PS:
Jagt ein Meeting das andere, aber beim Tun hakt's dann gewaltig?
Sind Chefs und/oder Mitarbeiter entscheidungsschwach? Dann
hilft Ihnen unser Inhouse-Kurs
"Entscheidungen treffen".
- auch als geschlossener Online-Workshop möglich -
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1. Kurztipp:
Notizen machen statt einfach nur auszudrucken
Ich
finde es super, wie leicht und schnell man über das
Internet an Informationen herankommt, die man interessant
findet: entweder in Newslettern oder auf Websites.
Allerdings
verführen die technischen Möglichkeiten dazu,
sich einfach man schnell was auszudrucken - um es dann später
zu lesen. Für mich ist es viel besser und lehrreicher,
den Text entweder online zu lesen und mir gleich das Wesentliche
aufzuschreiben. Oder - vor allem sehr lange Texte - als
Datei abzuspeichern und für mich zu bearbeiten (also
anders zu formatieren, bestimmte Passagen zu streichen,
zusammenzufassen usw.). Außerdem notiere ich mir die
jeweilige Quelle, um den Text bei Bedarf später wieder
zu finden.
Die
Vorteile sind nämlich:
- man
sammelt nicht so viel Papier an
- man lernt während des Aufschreibens
- man verdaut die Sachen besser und kann sich viel mehr
merken
Was
sich für mich am meisten bewährt: die wichtigsten
Infos in eigenen Worten zusammenzufassen plus einige Direktzitate
aufzuschreiben, wenn ich etwas besonders interessant oder
gut formuliert finde.
-
Alle
frueheren
Kurztipps sehen.
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2. Bewerbung:
Flexibel, kommunikativ, teamfähig - eh klar.
Es gibt
viele eigentlich wichtige Eigenschaften, die so inflationär
genutzt werden, dass man sie gar nicht mehr ernst nimmt.
Denn wenn das x-te Unternehmen in seiner Stellenanzeige
"flexible Mitarbeiter" sucht, dann verliert das
Wort einfach an Bedeutung.
Leider
ist die Konsequenz häufig, dass in Bewerbungen jeder
einfach unreflektiert von sich selbst behauptet, die entsprechende
Eigenschaft zu besitzen. Doch seien wir ehrlich: Abgesehen
davon, dass keineswegs jeder Mensch flexibel ist, kommt
es in erster Linie darauf an, was man eigentlich genau darunter
versteht.
Sehr
schnell redet man aneinander vorbei, etwa, weil man unterschiedliche
Aspekte mit dem Begriff verbindet.
weiterlesen
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UND SPIELERISCH ENGLISCH LERNEN
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3. Kommunikation:
Konstruktiv fragen
- auf die Motivation kommt es an
Fragen
zu stellen gilt als hilfreiches Werkzeug, um einen Dialog
in Gang zu bringen und gute Gespräche zu führen
- auch und ganz besonders dann, wenn es um weniger angenehme
und kritische Themen geht. Oft wird empfohlen, mit Fragen
zu beginnen, anstatt gleich die eigene Meinung mitzuteilen,
Kritik zu üben oder einen Fehler anzusprechen. Und
das ist natürlich absolut hilfreich und sinnvoll.
Allerdings:
Frage ist nicht gleich Frage. Denn auch Fragen kann man
als verbale Waffen einsetzen und damit genauso verletzen
und die Kommunikation abwürgen wie mit Vorwürfen
& Co. Ja, das kann sogar richtiggehend kontraproduktiv
sein: Wenn das Fragen als oberflächliche und manipulative
Technik ankommt - und man vielleicht in den Ruf kommt, zu
feige zu sein, um Dinge offen und direkt anzusprechen.
Damit
Ihnen das nicht passiert.
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4. Fuehrung:
Mit den eigenen Stimmungstiefs umgehen
Ja,
auch als Vorgesetzter ist man nur ein Mensch und deshalb
nicht immer ausgeglichen und positiv drauf. Auch Chefs erleben
Stimmungsschwankungen und ausgeprägte Missstimmung:
Das kann einfach passieren. Gerade für Leute in Führungspositionen
ist es von besonderer Bedeutung, dass sie bewusst und verantwortungsvoll
mit der eigenen Stimmung umgehen - und sich nicht gehen
lassen oder einfach abschotten.
Hier
ein
paar Anregungen, was Sie machen können.
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5. zwei
neue Buchtipps
* Manipulationstechniken - Erkennen und abwehren
Etwas
skeptisch griff ich zu diesem Buch, denn auf einen Ratgeber
mit fiesen Kommunikationstricks hatte ich keine Lust. Da
ich das Autoren-Paar Edmüller/Wilhelm jedoch schon
von dem empfehlenswerten Ratgeber "Moderation"
kannte, war ich doch neugierig.
Bereits
im kurzen Vorwort steht: "Wenn Sie Menschen danach
fragen, was ihnen in der Kommunikation mit anderen wichtig
ist, worauf sie besonderen Wert legen, dann erhalten Sie
häufig Begriffe zur Antwort wie Vertrauen, Ehrlichkeit,
Glaubwürdigkeit, Offenheit oder Toleranz. Im Alltag,
nicht zuletzt auch im Berufsalltag, erleben wir jedoch oft
das genaue Gegenteil ..."
Ganze
Rezension lesen.
* Bankgespräche richtig führen
Die
zwei Autoren sind langjährige Bankmitarbeiter und plaudern
sozusagen aus dem Nähkästchen. Das macht dieses
kleine Pocketbüchlein auf mehrere Weise hilfreich:
Zum einen erfährt man in leicht verständlicher
Sprache, wie Banken funktionieren und welche Aspekte bei
Kreditvergabe und Zahlungsschwierigkeiten zu beachten sind.
Zum anderen geben die beiden Fachleute dem Leser auch hilfreiche
Tipps, wie man bei Banken gut ankommen kann (bzw. warnen
vor kontraproduktivem Verhalten).
Ganze
Rezension lesen.
-
Zu
allen unseren Buchtipps.
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6. selbststaendig:
Das Geschäft ausweiten
Selbstständige
manövrieren sich oft selbst in die Sackgasse "schlechte
Auftragslage". Das gilt für frischgebackene Selbstständige
genauso wie für solche, die schon länger im Geschäft
sind. Zwei Hauptgründe dafür sind:
1. Die
Zielgruppe: auf Branchen festgelegt sein
2. Eingeengte Leistungspalette
weiterlesen
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7. Featuring:
"Schriftliche Bewerbung"
Wie
Sie wissen, schreiben wir auch Buecher. Bisher sind 13 erschienen,
weitere sind bereits in Arbeit. In jedem Newsletter stellen
wir eines unserer Buecher in den Mittelpunkt. Dadurch erhalten
Sie nicht nur praktische Tipps, sondern koennen sich auch
ein unmittelbareres Bild vom Buchinhalt und Schreibstil
machen.
---Buchauszug:---
Die
häufigsten Fehler in Anschreiben
- Uniformität
Da viele Bewerber nicht wissen, wie sie ein Anschreiben
formulieren können, greifen sie gerne auf Musterbeispiele
zurück oder kopieren diese einfach. Das Resultat ist
meist eine Aneinanderreihung bestimmter Floskeln und nichtssagender
Standardsätze - sprich neutrale Anschreiben, die sich
kaum voneinander unterscheiden und beliebig austauschbar
sind. Und die Persönlichkeit, die hinter dem Anschreiben
steckt, verdeckt, anstatt sie greifbar zu machen.
- unpersönlicher,
abgehobener und gekünstelter Stil
Leider ist die Meinung, dass berufliche Korrespondenz förmlich
und distanziert sein muss, damit man ernst genommen wird
und als seriös gilt, weit verbreitet. Um bloß
keinen schlechten Eindruck zu machen, verwenden Bewerber
häufig einen Schreibstil, der weder zu ihnen passt
noch angenehm zu lesen ist. Genau wie inhaltliche Floskeln
trägt auch ein distanzierter, gestelzter und oft altmodisch
wirkender Kanzleistil dazu bei, dass man sich überhaupt
kein Bild vom Bewerber machen kann.
- langweilig
und wenig informativ
Viele Anschreiben langweilen den Leser, weil sie neben den
üblichen Floskeln praktisch nur aus einer Aneinanderreihung
der einzelnen beruflichen Stationen bestehen.
- zu allgemein und nichtssagend
Auch wer mit abstrakten Begriffen wie Eigenverantwortung,
sozialen Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit
usw. um sich wirft, verwässert sein
Anschreiben.
- unglaubwürdig/übertrieben
Natürlich ist das Anschreiben dazu da, um sich als
vielversprechender Kandidat zu präsentieren. Damit
ist aber nicht gemeint, sich selbst in den höchsten
Tönen zu loben und als "Super-Überflieger"
darzustellen, dem keine Herausforderung zu groß ist
und der natürlich über sämtliche fachlichen
wie auch persönlichen Kompetenzen verfügt. Das
wirkt nicht nur unsympathisch oder gar arrogant, sondern
macht das ganze Anschreiben unglaubwürdig.
- zu
sehr Ich-bezogen
Ich, ich, ich ... jeder Satz beginnt mit ich und alles wird
nur aus dem Blickwinkel des Bewerbers betrachtet. Natürlich
ist es wichtig, von sich zu erzählen und auch eigene
Ziele und Erwartungen mit einzubringen. Aber allzu Ich-bezogene
Anschreiben können den Eindruck erwecken, dass ein
Bewerber sich null Gedanken um die Firma und deren Erwartungen
macht.
- zu
vage und unsicher
"Wenn Sie glauben, dass ich ...", "Ich könnte
mir wahrscheinlich schon zutrauen ...", "Bisher
habe ich mich eigentlich ganz gut in neue Gebiete eingearbeitet
..." ... Formulierungen, die sehr vage und unsicher
klingen, bewirken nur, dass sich der Personalentscheider
gleich fragt, ob Sie der Sache wohl gewachsen sind, denn
offenbar haben Sie ja selbst Zweifel.
- einen
vermeintlichen Makel in den Vordergrund stellen
"Ich hoffe, Sie geben auch Leuten in meinem Alter noch
eine Chance", "Auch wenn ich mein Studium abgebrochen
habe ...", "Zwar bin ich durch meine Elternzeit
doch etwas lange aus dem Beruf und sicher hat sich die Arbeitswelt
in der Zeit verändert ..." - Natürlich können
Sie in einem gut ausgewogenen Anschreiben auch auf einen
solchen Aspekt eingehen: Wichtig ist, dass Sie nicht mit
der Tür ins Haus fallen, also gleich im Einstieg darauf
eingehen, und dass Sie mit der Formulierung nicht den Anschein
erwecken, Sie hätten selbst ein Riesenproblem damit.
- sich
selbst ins Aus loben
Viele Bewerber klagen darüber, dass Sie als "überqualifiziert"
abgelehnt werden. Häufig ist das der Fall, weil sich
manche Bewerber so stark über den grünen Klee
loben und bisherige Positionen aufbauschen, um besonders
gut dazustehen - und deshalb tatsächlich überqualifiziert
wirken.
-
...
wie Sie Ihre Bewerbung top auf Vordermann bringen und damit
überzeugen sagt Ihnen dieses Buch.
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erhalten es im Handel:
GU Verlag, Euro 9,90
Details
zum Buch und Inhaltsverzeichnis
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8. objektiv.
intern
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von 15.-19. August 2005
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