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Newsletter Nr. 61 vom 1. März 2006
 
   
  Durch unseren Newsletter erfahren Sie am Anfang des Monats, was es Neues auf unserer Website gibt - und Sie erhalten eine Fülle von Tipps rund um Job, Business & Karriere.
   
  Herzlich willkommen zu unserem Newsletter rund um Job, Business und Karriere.

Unsere Rubriken:
1. Kurztipp: Wenn etwas nicht gefällt: bewusst einlassen
2. Bewerbung: Haben Sie noch Fragen?
3. Selbstmotivation: Sehen, was gut läuft/positiv ist
4. Fuehrung: Mit Stress und Hektik im Team umgehen (lernen)
5. fünf neue Buchtipps
6. selbststaendig: "Trockenübungen" Telefonakquise
7. neues Buch: Weg mit dem Stress
8. objektiv. intern

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Guten Tag,

der heutige Newsletter ist extra lang, weil wir wieder viel für Sie gelesen haben und daher fünf neue Buchempfehlungen dabei sind.

Übrigens: Der Text zum besseren Telefonieren ist nicht nur hilfreich für Selbstständige und auch nicht ausschließlich für die Akquise. Wenn Sie also viel telefonieren müssen und gut rüberkommen möchten, dann schauen Sie sich die zahlreichen Übungen an.

Viel Spaß beim Lesen!
Christine Oettl und Gitte Haerter

PS: Job kündigen, Partner verlassen, Fernstudium beginnen, selbstständig machen? Haben Sie aktuell eine Entscheidung zu treffen? Dann melden Sie sich gleich an zum Online-Coachingkurs "Triff Deine Entscheidung!", der in wenigen Tagen startet.

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1. Kurztipp: Wenn etwas nicht gefällt
- sich bewusst darauf einlassen

Die spontane, häufigste und ganz menschliche Reaktion, wenn einem etwas gegen den Strich geht, ist wohl: Abwehr, Distanz und Rückzug. Egal um was es sich handelt - eine bestimmte Art von Musik, die der Partner oder die Kinder hören, ein Film, in den man mit Freunden geraten ist, die neue Fitnesstrainerin, die einen ganz anderen Stil hat, man macht dicht und verschließt sich. Doch tut man sich damit wirklich einen Gefallen?

Vor einiger Zeit habe ich den weisen Rat gelesen, einer solchen Situation bewusst ganz anders zu begegnen als normalerweise, nämlich neugierig zu sein und sich auf das, was man nicht mag oder was einem nicht gefällt, extra einzulassen. Und eines Tages - jemand zeigte mir ein Musikvideo von einer Gruppe, die ich total ätzend finde - erinnerte ich mich plötzlich an diesen Rat und beschloss, ihn in die Tat umzusetzen. Ich nahm meine Gedanken ("Was ist das denn?!? Ist ja furchbar!!!" usw.) wahr und sagte mir selbst: "Jetzt sei mal nur neugierig und offen! Guck es dir einfach an und denke und sage nichts!" Sehr schnell merkte ich, wie ich lockerer wurde und sich mein Erleben veränderte: Ich konnte Musik und Show ohne negative Gedanken und Gefühle erleben, ja teilweise sogar genießen! Und im Anschluss ein interessantes und intensives Gespräch darüber führen, was genau die andere Person an dieser Art von Musik gut findet.

Es lohnt sich, über den eigenen Schatten zu springen, innere Widerstände bewusst beiseite zu schieben und sich mal auf etwas einzulassen, was man normalerweise überhaupt nicht an sich herankommen lässt. Abgesehen davon, dass man den eigenen Horizont erweitern und vielleicht überraschende Erfahrungen machen kann, tut es auch den zwischenmenschlichen Beziehungen gut.

Alle früheren Kurztipps sehen.

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2. Bewerbung: Haben Sie noch Fragen?

Während des Gespräches, meistens dann, wenn der Interviewer Firma und Unternehmen vorgestellt und sich ein näheres Bild vom Bewerber verschafft hat, bekommt man als Bewerber die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen.

Dieser Teil des Bewerbungsgespräches hat nicht nur den Sinn, dass man nähere Informationen einholt, sondern auch dem Interviewer zeigt, dass man:

- vorbereitet und ehrlich interessiert ist,

- sich Gedanken gemacht hat und auch dem Gespräch intensiv gefolgt ist,

- nicht nur "irgendeinen Job" möchte, sondern daran interessiert ist, dass man selbst darauf passt und man auch Erwartungen und Ziele hat.


Wer sich gut vorbereitet hat und eigene Fragen stellt, nützt also nicht nur seinem Selbstmarketing und steigert die Chancen auf eine Einstellung, sondern erreicht auch, dass er/sie

- wichtige Aspekte abklopft und genügend Informationen bekommt, um von sich aus entscheiden zu können, ob die Stelle/das Unternehmen auch zu einem passt,

- nicht etwa vom Regen in die Traufe kommt (z. B. bei unguten früheren Erfahrungen, was das Menschliche und auch die Aufgaben angeht).

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3. Selbstmotivation: Sehen, was gut läuft/positiv ist

Einer der meistgenannten Kritikpunkte, wenn es um Vorgesetzte geht, lautet: Er oder sie nimmt alles, was funktioniert und gut läuft, einfach für selbstverständlich und geht stillschweigend darüber hinweg. Interessanterweise machen viele Menschen genau diesen Fehler auch im Umgang mit sich selbst und merken in ihrem (Arbeits)Leben oft gar nicht mehr, was positiv ist, sondern nur all das, was nicht in ihrem Sinne läuft. Das ist schade, denn so nimmt man sich selbst viel Wind aus den Segeln.

Wer seine Stimmung und seinen Motivationspegel davon abhängig macht, wie viel positives Feedback und Anerkennung es von anderen gibt (vom Chef, von Kollegen, von Kunden usw.), macht sich sehr abhängig. Es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst zu stärken und mit Freude und Power am Ball zu bleiben - auch in unangenehmen Zeiten.

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4. Fuehrung: Mit Stress und Hektik im Team umgehen (lernen)

Wenn sehr viel zu tun ist und Zeitdruck herrscht, vor allem über einen längeren Zeitraum hinweg, leiden häufig das Miteinander und die Zusammenarbeit - und irgendwann auch die Arbeitsergebnisse.

Zum einen, weil die meisten nur noch auf sich achten und versuchen, das eigene Pensum zu schaffen. Zum anderen, weil Anspannung und Hektik der Einzelnen ausstrahlen und andere anstecken. Die Gefahr, dass ein gutes Miteinander in der Prioritätenliste ganz nach unten rutscht und das Arbeitsklima sich verschlechtert, ist sehr groß. Das zu verhindern, sollte für Sie als Chef ein wichtiges Anliegen sein.

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5. fünf neue Buchtipps:

* 300 Fragen zum guten Benehmen

Der Clou: Das Buch ist in Fragen und Antworten aufgeteilt. Und damit geht es weit über die klassischen Fragen des "guten Benehmens" hinaus.

Natürlich sind alle Standards drin (Was tue ich, wenn ich mich beim Geschäftsessen bekleckert habe, Wer grüßt wen zuerst etc.) - viel witziger und interessanter sind Themen wie: Was ist eigentlich so schlimm an weißen Socken? Muss ich, wenn ich eingeladen bin, jedem Gast gegenüber so tun, als fände ich ihn sympathisch? Muss ich bei einem unmöglichen Geschenk so tun, als ob es mir gefällt? Darf ich einem Anrufer sagen, dass ich im Moment keine Lust zu telefonieren habe?

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* Praxisbuch Existenzgründung
Erfolgreich selbstständig werden und bleiben

Naturgemäß lese ich viele Bücher für Existenzgründer - immerhin werde ich oft nach Buchempfehlungen gefragt. Leider konnte ich die meisten bisher nicht empfehlen. Vielleicht habe ich ein schlechtes Händchen bewiesen: Doch oft sind die Bücher einseitig, veraltet, total oberflächlich oder so staubtrocken, dass es nur so eine Qual ist. Wenn Sie sich mit einer Existenzgründung befassen, haben Sie diese Erfahrung vielleicht auch gemacht.

Mit dem "Praxisbuch Existenzgründung" ist nun Abhilfe geschaffen: Das Ding ist ein Wälzer mit über 400 Seiten. Ein richtiges Handbuch also, das jeden Cent mehr als wert ist.

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* Kollege Ich

Der Untertitel ist "Die Kunst allein zu arbeiten". Ein Buch für alle, die mutterseelenallein arbeiten wollen ... oder müssen. Die Selbstständigkeit nimmt immer mehr zu - und auch viele Angestellte arbeiten unterwegs oder am heimischen Schreibtisch. Auch wenn man das oft als reizvoll ansieht (die ultimative Freiheit, machen, was man will, zwischendrin mal Wäsche waschen oder Fernseh schauen), so hat das Alleinearbeiten so seine Tücken. Die Extremfälle sind zum einen alle, die ohne Struktur und Arbeitsumfeld total disziplinlos sind und die Stunden vorbeiticken lassen, und zum anderen die Workaholics, die in ihrer Freizeit nicht mehr vom Schreibtisch loskommen.

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* eBay-Guide

Das Buch ist für Einsteiger eine hilfreiche Orientierung, lohnt sich aber auch für Ebayer, die schon länger dabei sind oder sogar ihr eigenes Business betreiben. Dabei wird man als "Profi" sicherlich vieles schon kennen - doch lohnt sich der Anschaffungspreis von wenigen Euro bereits, wenn man mit einem oder zwei Tipps höhere Verkaufspreise erzielt oder das eine oder andere Schnäppchen macht.

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* Ernährung nach den Fünf Elementen

Im ganzen Buch wird deutlich, dass die Autorin nicht nur fachlich kompetent ist und sehr viel praktische Erfahrung als Ernährungsberaterin gesammelt hat. Sondern auch ihr Wissen und ihre Erkenntnisse sehr gerne weitergibt, um anderen zu helfen. Sie zeigt häufige Ernährungsfehler auf und erklärt, warum verschiedenste Diäten und zur Zeit als gesund geltende Ernährungsweisen sowie allgemeine Ernährungsgewohnheiten für viele Menschen schädlich sind und wie sie sich auswirken. Man bekommt viele hilfreiche und praktische Empfehlungen für Ernährung und die Lebensweise ganz allgemein, um sich gesund und fit zu halten.

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-> zu allen Buchtipps

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6. selbststaendig: "Trockenübungen"
für Ihre Telefonakquise

Gehören Sie zu den Selbstständigen, denen die Akquise Freude macht und die überhaupt keine Hemmungen haben, mit ihnen unbekannten Menschen zu telefonieren, dann Gratulation. Sofern Ihnen genau das Schwierigkeiten bereitet: keine Sorge. Sehr viele Selbstständige haben Hemmungen beim Telefonieren - erst recht, wenn sie von sich aus bei anderen anklingeln und sich vorstellen sollen.

Bitte denken Sie daran, dass mit Telefon-Akquise nicht nur Kaltakquise gemeint ist: Auch wenn Sie auf eine Anfrage reagieren oder telefonisch nachhaken möchten, etwa nach einem persönlichen Treffen oder einem Mailing, sind Ihre Wirkung und Ihre Wortgewandtheit gefragt. Am besten trainieren Sie beides.

Nachfolgend einige Übungen, mit denen Sie das Telefon im privaten und beruflichen Kontext nutzen können, und damit ganz nebenbei Ihre Akquisefähigkeiten steigern.

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7. unser neues Buch: Weg mit dem Stress
- Entspannt und effektiv im Job

Das Pocketbüchlein bietet Ihnen eine Fülle praktischer Tipps: vom Notfallprogramm für akute Stress-Situationen, zu praktischen Übungen, die Körper und Geist entlasten. Natürlich gibt es auch zwei Kapitel, die sich mit gutem Selbst- und Zeitmanagement befassen und sich auf das Zwischenmenschliche beziehen: Klartext reden, wie mit Knatsch unter Kollegen umgehen etc.

Als kleinen Auszug hier einige Tipps für Ihre Augen:

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Die beste Vorbeugung gegen Stress ist, regelmäßig Entspannung und Leben in den Körper zu bringen: Das gilt auch für die Augen. Obwohl sie den ganzen Tag über sehr beansprucht werden, kümmert man sich kaum um sie. Müde, trockene, gerötete oder gar schmerzende Augen, die nur ungern ihren Dienst verrichten, sind oft die Folge. "Warten" Sie Ihre Augen regelmäßig, es lohnt sich, denn mit klarem Blick arbeitet es sich viel leichter und besser. Sie helfen Ihren Augen, wenn Sie während der Arbeit:

---Regelmäßig und bewusst blinzeln
Blinzeln regt die Produktion der Tränenflüssigkeit an, verteilt sie über den Augapfel und reinigt so die Augen. Das ist die beste Vorbeugung gegen trockene Augen und verschwommene Sicht.

---Bewegung in die Augen bringen
Lösen Sie den Blick alle paar Minuten von der Arbeit und lenken Sie ihn ganz bewusst auf etwas anderes. Sie können sich dafür gezielt ein paar Dinge aussuchen, zum Beispiel ein Bild an der Wand oder die Lampe über Ihnen. Schließen Sie auch zwischendurch einfach mal Ihre Augen. So wirken Sie einer einseitigen Belastung der Augenmuskulatur entgegen.

---Dinge in unterschiedlicher Entfernung fokussieren
Nutzen Sie Pausen, oder auch den Wechsel zur nächsten Tätigkeit, um den Blick schweifen zu lassen und auf Gegenstände in unterschiedlicher Entfernung zu richten. Das entspannt den Ziliarmuskel, der die Form der Linse reguliert, und hält ihn beweglich.

Übrigens: Trockene und brennende Augen können auch von Flüssigkeitsmangel ausgelöst werden und ein Zeichen dafür sein, dass Sie zu wenig trinken.

Tipp: Starren Sie beim Lesen nicht auf die Buchstaben, sondern konzentrieren Sie sich mehr auf den Hintergrund. Nehmen Sie die weißen Flächen zwischen den Buchstaben wahr. Das entlastet die Augen.

Es tut sehr gut, ab und zu mal ein paar Übungen für die Augen einzuschieben, um sie zu entspannen und zu regenerieren:

Übung 1: Öffnen und schließen Sie die Augen kraftvoll, indem Sie die Lider bewusst und intensiv nach oben und nach unten ziehen.

Übung 2: Schauen Sie langsam so weit wie möglich nach oben und atmen Sie tief ein, dann schauen Sie langsam so weit wie möglich nach unten und atmen tief aus.

Übung 3: Halten Sie den Daumen zehn Zentimeter vor Ihre Augen und fokussieren Sie, dann bewegen Sie ihn langsam zur Nase, während Sie einatmen. Spüren Sie, wie sich die Augenmuskeln nach innen ziehen. Bewegen Sie den Daumen wieder weg und atmen Sie dabei aus.

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"Weg mit dem Stress" ist erschienen im GU-Verlag.
Sie erhalten es für Euro 6,90 im Handel.

Details und Inhaltsverzeichnis

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8. objektiv. intern:

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Buchenrieder Woche: Wer bin ich? Was kann ich?
4 Tage lang (Osterwoche) geht es nur um Sie -> Wie wirken Sie auf andere? Was haben Sie eigentlich auf dem Kasten? Wo sitzen Schwächen und Unsicherheiten?


Workshop-Reihe "Präsenz zeigen im Beruf"
Werden Sie anerkannter bei Chef und Kollegen, indem Sie zeigen, was Sie können!

24. April: Struktur & Konzepte
25. April: Wirkungsvolle Korrespondenz
26. April: Überzeugen in Besprechungen

   
 

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