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Newsletter Nr. 66 vom 1. August 2006
 
 
  
  Durch unseren Newsletter erfahren Sie am Anfang des Monats, was es Neues auf unserer Website gibt - und Sie erhalten eine Fülle von Tipps rund um Job, Business & Karriere.
   
Herzlich willkommen zu unserem Newsletter rund um Job, Business und Karriere.

Unsere Rubriken:

1. Kurztipp: Besser bei der Sache sein - mitsprechen
2. Karriere: Schwierigkeiten als Chance nutzen
3. Selbstmanagement: Ihr Anspruch an sich selbst
4. Fuehrung: Für sinnvolle Unterbrechungen sorgen
5. gelesen: Artikelserie Mitarbeiterführung
6. selbststaendig: Mit cleveren Extras begeistern
7. objektiv. intern

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Guten Tag,

wenn wir neue Artikel schreiben, teilen wir uns immer die Rubriken auf - was die andere genau für ein Thema behandelt, wissen wir oft nicht im voraus. So stelle ich gerade fest, dass dieser Newsletter unterschiedlichste Facetten des gleichen Themas anspricht: Die eigene Einstellung, Sicht der Dinge und das Aktivwerden, um auch unschöne Situationen zu meistern.

Gar nicht immer einfach! Und dennoch gut zu wissen, dass man doch immer auch etwas für sich tun kann.

Viel Spass beim Lesen
und einen schönen Sommer!
Christine Oettl und Gitte Haerter

PS: Sind Sie öfter unsicher in Verhandlungen? Oder fühlen Sie sich oftmals übertölpelt und haben wieder mal zu schnell Ja gesagt und die eigenen Bedürfnisse hintan gestellt? Dann schauen Sie sich gleich mal das Inhaltsverzeichnis von "Erfolgreich verhandeln" an. Vielleicht ist das ja genau das Richtige für Sie.

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1. Kurztipp: Besser bei der Sache sein - sich sagen,
was man gerade tut

Sich auf die eigene Arbeit und Tätigkeit zu konzentrieren und wirklich bei der Sache zu bleiben, kann ganz schön schwer fallen: Dann nämlich, wenn äußere (z. B. Lärm, Hektik im Umfeld usw.) oder innere Faktoren (z. B. Abneigung gegen die Tätigkeit, Sorgen, Gedanken an das, was alles noch zu tun ist, usw.) ablenken und die Aufmerksamkeit stören.

Was mir wirklich dabei hilft, mich intensiv auf das einzulassen, was ich gerade mache, und den Fokus auch über einen langen Zeitraum zu halten, ist Folgendes: Ich spreche entweder laut oder nur in meinem Kopf mit mir selbst und kommentiere, was ich gerade mache. Zum Beispiel: "Jetzt markiere ich den Absatz, schneide ihn aus, kopiere ihn in die Datei XY, fertig." - "Ich nehme den Teller aus dem Geschirrspüler, hebe ihn hoch und stelle ihn in den rechten Schrank."

Vor allem bei Routineaufgaben oder Tätigkeiten, die ich entweder nicht besonders mag oder als sehr anstrengend bzw. kompliziert empfinde, hilft mir diese Technik sehr, weil ich:

- mich viel stärker konzentriere und nicht so leicht in Gedanken abschweife (was gerade bei einfachen Tätigkeiten schnell passiert)

- leichter bei der Sache bleiben kann, auch wenn ich wenig Lust darauf habe und eigentlich lieber aufhören möchte

- auch bei Lärm oder Trubel im Umfeld meine Konzentration halten kann

- innere Widerstände gegen eine bestimmte Tätigkeit nach einer gewissen Zeit nachlassen und verschwinden

- die Aufgabe als viel abwechslungsreicher empfinde und allmählich richtig in Schwung komme.

Versuchen Sie es mal mit einer für Sie langweiligen und anspruchslosen Tätigkeit. Sie werden sehen: Die Arbeit geht leichter, besser und schneller von der Hand. Und Sie trainieren Ihre Fähigkeit, Ihre Gedanken zu lenken - sich weniger von äußeren wie inneren Störfaktoren ablenken zu lassen - und sich immer besser zu konzentrieren.

Alle frueheren Kurztipps sehen.

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2. Karriere: Schwierigkeiten als Chance nutzen

Ich weiß, ich weiß: Diese Aussage wirkt inzwischen ziemlich abgedroschen. Aber wenn man sie wirklich ernst nimmt und ihr auf den Grund geht, erkennt man, dass hier eine sehr wertvolle und hilfreiche persönliche Kompetenz - oder besser gesagt Lebenseinstellung - angesprochen wird. Denn die Realität ist nun mal so, dass nicht immer alles glatt läuft und Unangenehmes, Schwierigkeiten, Hindernisse und Probleme zum (Arbeits)Leben gehören. Und wie man mit dieser Tatsache umgeht, hat wesentlichen Einfluss auf Lebensgefühl, Image und Erfolg.

Welche grundsätzliche Einstellung man in Sachen Hindernisse und Schwierigkeiten hat und pflegt, spielt eine fundamentale Rolle. Wer sie nur als absolut überflüssige und unwillkommene Last und Mühsal interpretiert, als Steine, die einem unfairerweise in den Weg gelegt werden, und als etwas, das "eigentlich nicht so sein sollte", tut sich natürlich sehr schwer, klug und konstruktiv damit umzugehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man die Situation nur als mühsam, anstrengend und frustrierend erlebt - und auch nach außen nicht besonders stabil, belastbar und lösungsorientiert wirkt - ist sehr groß.

Und das können Sie tun.

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Immer Absagen?
Bei der Bewerbung um den "Traumjob" alles richtig machen?
Dann lassen Sie sich coachen.

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3. Selbstmanagement: Ihr Anspruch an sich selbst

Besonders in Zusammenhang mit Themen wie Frust, innere Kündigung, Langeweile im Job fällt immer wieder eins auf: Betroffene lassen sich nach und nach mitreißen, es folgen Lustlosigkeit und Resignation. So weit, so nachvollziehbar.

Doch die letzte Stufe ist meist die Opferhaltung: Man arbeitet nicht mehr engagiert, weil

- man unterfordert ist
- es eh nichts bringt
- man keinen Sinn drin sieht
- es einfach nichts zu tun gibt
- die eigenen Fähigkeiten nicht gefragt sind
- einen niemand schätzt
- man genauso sein Gehalt kriegt, wenn man rumhängt oder im Internet surft.

Frustriert und unterfordert zu sein, ist nicht schön. Und es fordert einfach seinen Tribut ... anfangs oft schleichend, so dass man es zunächst gar nicht merkt. Insofern ist das eigene Sich-Hängenlassen bis zu einem gewissen Grad durchaus nachvollziehbar. Dem Ganzen nachzugeben und sich als Opfer zu gerieren, ist jedoch - auch wenn Sie das jetzt möglicherweise nicht so gerne hören - Ihre Entscheidung. Und eine schlechte noch dazu. Denn wer auf ganzer Linie darunter leidet, sind Sie selbst.

weiterlesen

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4. Fuehrung: Als Chef: für sinnvolle Unterbrechungen sorgen

Eine der zentralen Aufgaben als Führungskraft ist, sowohl die eigene Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen als auch die Mitarbeiter zu ökonomischem und effizientem Arbeiten anzuleiten.

Darüber wird leicht vergessen, dass gelegentlich eine kurze Unterbrechung oder auch eine längere Pause viel mehr Sinn machen als angestrengte Aktivität. Es gibt verschiedene Situationen, in denen eine Auszeit einfach die beste und sinnvollste Wahl ist. Und es ist Chefsache, das zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Hier ein paar Beispiele, wann Sie am besten für eine Unterbrechung sorgen und die Dinge nicht einfach weiterlaufen lassen sollten.

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5. gelesen: Artikelserie Mitarbeiter-Führung:

Ernst Härter, Trainer und Moderator für Führungs- und Verkaufsseminare, bietet auf seiner Website von ihm veröffentlichte Artikel mit Tipps zur Mitarbeiterführung an: Mitdenken fördern, delegieren, Konflikte klären, als Chef die Einsamkeit aushalten, das Orientierungsgespräch und und und
(Ja, wir sind verwandt -> es ist mein Bruder. Guter Mann!)

Alle 18 Artikel (PDF-Format) finden Sie hier:
http://www.ernst-haerter.de/artikel

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6. selbststaendig: Mit cleveren Extras begeistern

Als Einzelunternehmer, gerade in der Anfangszeit der Selbstständigkeit, ist das Geld meist knapp. Darum denkt man oft gar nicht in Richtung irgendwelcher Extras oder gar Werbegeschenke. Das ist auch völlig in Ordnung!

Es ist für ein kleines Unternehmen nicht nötig, irgendwelche Kugelschreiber oder Blöcke zu bedrucken. Auch ist es zwar spaßig in Werbemittelkatalogen zu blättern: Doch das meiste darin ist eine Spielerei - manchmal sogar kontraproduktiv, beispielsweise wenn man nicht versteht, was es mit dem Werbegeschenk überhaupt auf sich haben soll, oder die Machart so billig ist, dass es negativ auf die Firma zurückfällt. Wählen Sie gezielt aus: Wenn Sie wenig Budget haben, können Sie auch mit einer Kleinigkeit begeistern oder eine Zusatzleistung anbieten.

Was begeistert, sind Aufmerksamkeiten, die zeigen, dass Sie sich Gedanken gemacht haben. Hier einige Beispiele, die mir besonders gut gefallen. Lassen Sie sich inspirieren!

weiterlesen

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7. objektiv. intern:

Wenn Sie wüssten, was wir hier alles im Hintergrund für Sie denken und schreiben! Im Herbst starten wir endlich unseren Downloadbereich mit Selbstlernkursen. Und die Arbeit an neuen Büchern geht auch voran. Dadurch ist der Website-Umbau leider etwas ins Stocken geraten. Aber es geht Schritt für Schritt weiter.

Terminlich sieht es mit Präsenzkursen für dieses Jahr darum etwas dünn aus. Sie können sich ab jetzt übrigens für den Buchenried-Kurs im Herbst anmelden. Der ist erfahrungsgemäß schnell ausgebucht ... das Thema ist begehrt und vom Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar, weil er am Starnberger See im Haus der Münchener Volkshochschule stattfindet:


***Buchenrieder Woche: Wer bin ich? Was kann ich?
Wissen Sie, was Sie ausmacht? Was Sie alles auf dem Kasten haben? Sind Sie stolz darauf? - Wichtiges Fundament für Ihr selbstbewusstes Auftreten ist, dass Sie sich selbst gut kennen, wissen, was Sie zu bieten haben - und sich mögen.

Dauer: Montag, 9. Oktober - Freitag, 13. Oktober 2006
Teilnahmehonorar: nur Euro 238 einschließlich Unterkunft und Verpflegung - Einzelzimmer: 290 Euro


***Weniger Frust und mehr Zufriedenheit im Job:
Sie sind gefrustet, fühlen sich machtlos und haben sich resigniert der inneren Kündigung ergeben? Am liebsten würden Sie alles hinwerfen, aber das geht nicht. Weil Sie nicht vor Ihren Problemen weglaufen möchten oder weil eine Bewerbung zu risikoreich für Sie ist?

 

 

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Der naechste Newsletter erscheint Anfang September.
Derzeit geht unser Newsletter an 4.994 Abonnenten.

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