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Guten
Tag,
oh,
wir haben ja schon unseren 75. Newsletter! Und ganz viele
von Ihnen bekommen ihn schon seit Beginn, wie uns unser
Verteiler verrät. Darüber freuen wir uns!
Ganz
besonders schön ist es, so zahlreiches Feedback zu
bekommen. Eine Auswahl davon stellen wir ja - anonym - auch
immer online.
Übrigens
sind wir wieder fleißig am Lesen: Nächsten Monat
können wir Ihnen dann wieder einige Bücher empfehlen.
Viel
Spass beim Lesen
und ein schönes Wochenende
Christine Öttl und Gitte Härter
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1. Kurztipp:
Unangenehmes als Projekt anpacken
Die
wohl am weitesten verbreitete "Strategie", wenn
es um unangenehme und ungeliebte Tätigkeiten geht,
sieht so aus: sich möglichst lange möglichst gar
nicht damit befassen, sie sich für "irgendwann"
vornehmen, wenn "es mal passt", und vor sich herschieben.
Das hat mehrere recht unerfreuliche Konsequenzen:
Man
muss die Sache auf den letzten Drücker und vielleicht
unter großem Zeitdruck erledigen. Es tut nicht gut,
ständig eine ungeliebte Pflicht im Genick zu haben.
Dazu kommen möglicherweise Selbstvorwürfe und
ein schlechtes Gewissen wegen der eigenen Disziplinlosigkeit.
All das kann ganz schön frustrieren.
Die
Alternative dazu ist zwar alles andere als bequem, aber
viel effektiver und letztlich auch angenehmer. Es lohnt
sich, die zu erledigende Aufgabe als (kleineres oder größeres)
Projekt zu sehen und sie ganz bewusst und pragmatisch anzugehen.
Dazu gehört:
o sich
klar machen, was alles ganz konkret zu tun ist - das ist
viel besser, als eine mehr oder weniger schwammige Aufgabe
vor sich zu haben
o überlegen,
wie lange das Ganze dauern wird - das macht die Sache greifbar
und fast immer viel weniger dramatisch
o festlegen,
in wie vielen und welchen Etappen man die Aufgabe erledigen
kann oder will - das macht die Sache leichter, überschaubarer
und besser planbar
o die
einzelnen Etappen zeitlich einplanen (realistisch sein!)
und als feste Aufgaben im Terminkalender vermerken.
Wie
Sie wissen, klappt auch die beste Planung nicht, wenn die
grundlegende Motivation fehlt oder schwach ist. Es ist sehr
wichtig, dass Sie es wirklich ernst meinen und sich immer
wieder selbst an die Hand nehmen und dazu disziplinieren,
Ihren Zeitplan auch in die Tat umzusetzen.
Alle
frueheren
Kurztipps sehen.
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2. Bewerbung:
Trauen Sie sich diese Position zu?
Diese
Frage kann sowohl in Bewerbungsgesprächen als auch
dann, wenn es um eine mögliche Beförderung oder
Übernahme neuer Aufgaben geht, explizit gestellt werden.
Es ist klug, mit einer solchen Frage zu rechnen und sich
gut darauf vorzubereiten - und aktiv und überlegt damit
umzugehen.
Wie
Sie auf die Frage "Trauen Sie sich diese Position zu?"
reagieren, wirkt sich stark darauf aus, wie Sie bei Ihrem
Gesprächspartner ankommen und wie er Sie einschätzt.
Wenn Sie verunsichert sind und nicht so recht wissen, was
Sie sagen sollen, oder nur ein einsilbiges und halbherziges
"Ja, doch, schon!" über die Lippen bringen,
ist das wahrscheinlich nicht besonders überzeugend.
Genausowenig wie das Gegenteil!
Um mit
der Frage "Trauen Sie sich die Position zu?" wirklich
souverän, bewusst und überzeugend umgehen zu können,
sollten Sie folgende
Vorarbeit leisten.
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Auf's
Bewerbungsgespräch gut vorbereiten:
Möchten
Sie eine Interview-Situation proben? Oder Ihre Wirkung erfahren?
Brauchen Sie Tipps zum Zick-Zack-Lebenslauf oder damit,
wie Sie mit vermeintlichen "Makeln" gut umgehen
können?
Dann
lassen
Sie sich von Christine Öttl coachen.
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3. Selbstmanagement:
Ich müsste extrovertierter sein!
Die
kommunikativen Fähigkeiten spielen im (Arbeits)Leben
eine zentrale Rolle und tragen wesentlich dazu bei, wie
anerkannt und erfolgreich man ist. Ruhige und eher introvertierte
Menschen befürchten oft, sich durch ihre Zurückhaltung
selbst im Wege zu stehen, und wünschen sich, mehr aus
sich herauszugehen und aktiver aufzutreten. Und das lässt
sich tatsächlich lernen und trainieren.
Um das
"Projekt Extrovertiertheit" konstruktiv und kraftvoll
angehen zu können, ist es sehr wichtig, sich nicht
umkrempeln zu wollen. Sondern sich Schritt für Schritt
die Art von Offenheit und Extrovertiertheit zu erarbeiten
und zu kultivieren, die wirklich zur eigenen Persönlichkeit
passt.
weiterlesen
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4. Personal:
Realitäts-Check: Stellenprofil - Anforderungen und
Versprechungen
Jeder,
der Bewerbungsunterlagen sichtet, eine Vorauswahl treffen
muss und dann in Vorstellungsgesprächen ein Gefühl
dafür entwickeln soll, ob das Gegenüber "der/die
Richtige" für eine zu besetzende Stelle ist, weiß,
wie schwierig und frustrierend das ist: Unter den zahlreichen
Bewerbungen befinden sich viele Perlen, die sich einfach
nicht gut präsentieren, und so mancher, der sich schriftlich
wunderbar präsentiert hat, entpuppt sich im Interview
als Enttäuschung.
Garantien,
einen guten Kandidaten auszuwählen, gibt es nicht.
Und fast jede Führungskraft hat schon Fehler gemacht:
zu strenge Interviews, die gute Bewerber vorab ausfiltern,
oder auch Einstellungen, die sich als Fehlentscheidung herausstellen:
zu gute Mitarbeiter, die gleich wieder gehen, weil sie unterfordert
sind, oder auch mangelnde oder falsche Qualifizierung, die
dazu führt, dass ein frisch eingestellter Mitarbeiter
an den Anforderungen scheitert.
Das
generell zu vermeiden, ist kaum möglich. Dennoch können
Sie sich hausgemachte Fehler ersparen:
Fehler Nr. 1: Unnötige Qualifikationen fordern
Fehler Nr. 2: Auf falsche Dinge achten
Fehler Nr. 3: Stress-Interviews
Fehler Nr. 4: Ungünstige Gesprächstaktik
Fehler Nr. 5: Das Fallbeil-Urteil
Fehler Nr. 6: Die Attraktivität der Stelle aufblasen
Fehler Nr. 7: Von Karotten und Lügen
mehr
erfahren
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5. selbststaendig:
Grenzen setzen als Selbstständiger
Klar:
Geschäfte sind Geschäfte. Aber wir alle wissen,
dass eine Geschäftsbeziehung nur dann angenehm - und
auf Dauer tragfähig - ist, wenn sie tatsächlich
partnerschaftlich ist: Wenn beide Seiten respektvoll miteinander
umgehen und auch die eigenen Bedürfnisse und Grenzen
berücksichtigt werden.
Viele
Selbstständige haben leider eine andere Vorstellung
und denken, dass "der Kunde bestimmt". Diese eher
unterwürfige und oft resignierte Sicht der Dinge impliziert,
dass man als Selbstständiger nicht viel zu melden hat.
Doch das stimmt nicht nur nicht, sondern birgt eine Menge
Sprengstoff für sich - und für den Auftraggeber.
mehr
erfahren
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6. objektiv.
intern:
Im Herbst
erscheint Buch Nr. 20: "Mehr Disziplin, bitte!".
Es geht um das spannende Thema Selbstdisziplin.
Alle
unsere Bücher - vom Bewerbungsratgeber über Führungsthemen,
Selbstmanagement und -marketing und Akquise finden Sie hier
mit allen Klappentexten und dem Inhaltsverzeichnis.
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Sie Bücher von uns haben - und sie gut finden ;o) -
freuen wir uns, wenn Sie Ihre Meinung dazu bei amazon.de
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Dank!
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