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Newsletter Nr. 75 vom 1. Juni 2007
 
 
  
  Durch unseren Newsletter erfahren Sie am Anfang des Monats, was es Neues auf unserer Website gibt - und Sie erhalten eine Fülle von Tipps rund um Job, Business & Karriere.
   
  Herzlich willkommen zu unserem Newsletter rund um Job, Business und Karriere.

Unsere Rubriken:
1. Kurztipp: Unangenehmes als Projekt anpacken
2. Bew.gespräch: Trauen Sie sich diese Position zu?
3. Selbstmanagement: Ich müsste extrovertierter sein!
4. Personal: Stellenprofil-Anforderungen und Versprechungen
5. selbststaendig: Grenzen setzen als Selbstständiger
6. objektiv. intern

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Guten Tag,

oh, wir haben ja schon unseren 75. Newsletter! Und ganz viele von Ihnen bekommen ihn schon seit Beginn, wie uns unser Verteiler verrät. Darüber freuen wir uns!

Ganz besonders schön ist es, so zahlreiches Feedback zu bekommen. Eine Auswahl davon stellen wir ja - anonym - auch immer online.

Übrigens sind wir wieder fleißig am Lesen: Nächsten Monat können wir Ihnen dann wieder einige Bücher empfehlen.

Viel Spass beim Lesen
und ein schönes Wochenende
Christine Öttl und Gitte Härter

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1. Kurztipp: Unangenehmes als Projekt anpacken

Die wohl am weitesten verbreitete "Strategie", wenn es um unangenehme und ungeliebte Tätigkeiten geht, sieht so aus: sich möglichst lange möglichst gar nicht damit befassen, sie sich für "irgendwann" vornehmen, wenn "es mal passt", und vor sich herschieben. Das hat mehrere recht unerfreuliche Konsequenzen:

Man muss die Sache auf den letzten Drücker und vielleicht unter großem Zeitdruck erledigen. Es tut nicht gut, ständig eine ungeliebte Pflicht im Genick zu haben. Dazu kommen möglicherweise Selbstvorwürfe und ein schlechtes Gewissen wegen der eigenen Disziplinlosigkeit. All das kann ganz schön frustrieren.

Die Alternative dazu ist zwar alles andere als bequem, aber viel effektiver und letztlich auch angenehmer. Es lohnt sich, die zu erledigende Aufgabe als (kleineres oder größeres) Projekt zu sehen und sie ganz bewusst und pragmatisch anzugehen. Dazu gehört:

o sich klar machen, was alles ganz konkret zu tun ist - das ist viel besser, als eine mehr oder weniger schwammige Aufgabe vor sich zu haben

o überlegen, wie lange das Ganze dauern wird - das macht die Sache greifbar und fast immer viel weniger dramatisch

o festlegen, in wie vielen und welchen Etappen man die Aufgabe erledigen kann oder will - das macht die Sache leichter, überschaubarer und besser planbar

o die einzelnen Etappen zeitlich einplanen (realistisch sein!) und als feste Aufgaben im Terminkalender vermerken.

Wie Sie wissen, klappt auch die beste Planung nicht, wenn die grundlegende Motivation fehlt oder schwach ist. Es ist sehr wichtig, dass Sie es wirklich ernst meinen und sich immer wieder selbst an die Hand nehmen und dazu disziplinieren, Ihren Zeitplan auch in die Tat umzusetzen.

Alle frueheren Kurztipps sehen.

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2. Bewerbung: Trauen Sie sich diese Position zu?

Diese Frage kann sowohl in Bewerbungsgesprächen als auch dann, wenn es um eine mögliche Beförderung oder Übernahme neuer Aufgaben geht, explizit gestellt werden. Es ist klug, mit einer solchen Frage zu rechnen und sich gut darauf vorzubereiten - und aktiv und überlegt damit umzugehen.

Wie Sie auf die Frage "Trauen Sie sich diese Position zu?" reagieren, wirkt sich stark darauf aus, wie Sie bei Ihrem Gesprächspartner ankommen und wie er Sie einschätzt. Wenn Sie verunsichert sind und nicht so recht wissen, was Sie sagen sollen, oder nur ein einsilbiges und halbherziges "Ja, doch, schon!" über die Lippen bringen, ist das wahrscheinlich nicht besonders überzeugend. Genausowenig wie das Gegenteil!

Um mit der Frage "Trauen Sie sich die Position zu?" wirklich souverän, bewusst und überzeugend umgehen zu können, sollten Sie folgende Vorarbeit leisten.

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Auf's Bewerbungsgespräch gut vorbereiten:

Möchten Sie eine Interview-Situation proben? Oder Ihre Wirkung erfahren? Brauchen Sie Tipps zum Zick-Zack-Lebenslauf oder damit, wie Sie mit vermeintlichen "Makeln" gut umgehen können?

Dann lassen Sie sich von Christine Öttl coachen.

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3. Selbstmanagement: Ich müsste extrovertierter sein!

Die kommunikativen Fähigkeiten spielen im (Arbeits)Leben eine zentrale Rolle und tragen wesentlich dazu bei, wie anerkannt und erfolgreich man ist. Ruhige und eher introvertierte Menschen befürchten oft, sich durch ihre Zurückhaltung selbst im Wege zu stehen, und wünschen sich, mehr aus sich herauszugehen und aktiver aufzutreten. Und das lässt sich tatsächlich lernen und trainieren.

Um das "Projekt Extrovertiertheit" konstruktiv und kraftvoll angehen zu können, ist es sehr wichtig, sich nicht umkrempeln zu wollen. Sondern sich Schritt für Schritt die Art von Offenheit und Extrovertiertheit zu erarbeiten und zu kultivieren, die wirklich zur eigenen Persönlichkeit passt.

weiterlesen

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4. Personal: Realitäts-Check: Stellenprofil - Anforderungen und Versprechungen

Jeder, der Bewerbungsunterlagen sichtet, eine Vorauswahl treffen muss und dann in Vorstellungsgesprächen ein Gefühl dafür entwickeln soll, ob das Gegenüber "der/die Richtige" für eine zu besetzende Stelle ist, weiß, wie schwierig und frustrierend das ist: Unter den zahlreichen Bewerbungen befinden sich viele Perlen, die sich einfach nicht gut präsentieren, und so mancher, der sich schriftlich wunderbar präsentiert hat, entpuppt sich im Interview als Enttäuschung.

Garantien, einen guten Kandidaten auszuwählen, gibt es nicht. Und fast jede Führungskraft hat schon Fehler gemacht: zu strenge Interviews, die gute Bewerber vorab ausfiltern, oder auch Einstellungen, die sich als Fehlentscheidung herausstellen: zu gute Mitarbeiter, die gleich wieder gehen, weil sie unterfordert sind, oder auch mangelnde oder falsche Qualifizierung, die dazu führt, dass ein frisch eingestellter Mitarbeiter an den Anforderungen scheitert.

Das generell zu vermeiden, ist kaum möglich. Dennoch können Sie sich hausgemachte Fehler ersparen:
Fehler Nr. 1: Unnötige Qualifikationen fordern
Fehler Nr. 2: Auf falsche Dinge achten
Fehler Nr. 3: Stress-Interviews
Fehler Nr. 4: Ungünstige Gesprächstaktik
Fehler Nr. 5: Das Fallbeil-Urteil
Fehler Nr. 6: Die Attraktivität der Stelle aufblasen
Fehler Nr. 7: Von Karotten und Lügen

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5. selbststaendig: Grenzen setzen als Selbstständiger

Klar: Geschäfte sind Geschäfte. Aber wir alle wissen, dass eine Geschäftsbeziehung nur dann angenehm - und auf Dauer tragfähig - ist, wenn sie tatsächlich partnerschaftlich ist: Wenn beide Seiten respektvoll miteinander umgehen und auch die eigenen Bedürfnisse und Grenzen berücksichtigt werden.

Viele Selbstständige haben leider eine andere Vorstellung und denken, dass "der Kunde bestimmt". Diese eher unterwürfige und oft resignierte Sicht der Dinge impliziert, dass man als Selbstständiger nicht viel zu melden hat. Doch das stimmt nicht nur nicht, sondern birgt eine Menge Sprengstoff für sich - und für den Auftraggeber.

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6. objektiv. intern:

Im Herbst erscheint Buch Nr. 20: "Mehr Disziplin, bitte!". Es geht um das spannende Thema Selbstdisziplin.

Alle unsere Bücher - vom Bewerbungsratgeber über Führungsthemen, Selbstmanagement und -marketing und Akquise finden Sie hier mit allen Klappentexten und dem Inhaltsverzeichnis.

Wenn Sie Bücher von uns haben - und sie gut finden ;o) - freuen wir uns, wenn Sie Ihre Meinung dazu bei amazon.de in den Buchbesprechungen auch anderen mitteilen. Herzlichen Dank!

 

 

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Der naechste Newsletter erscheint Anfang Juli.
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