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Newsletter Nr. 77 vom 1. August 2007
 
 
 
  Durch unseren Newsletter erfahren Sie am Anfang des Monats, was es Neues auf unserer Website gibt - und Sie erhalten eine Fülle von Tipps rund um Job, Business & Karriere.
    
Herzlich willkommen zu unserem Newsletter rund um Job, Business und Karriere.

Unsere Rubriken:
1. Kurztipp: Die eigene Stimmung ansprechen
2. Bewerbung: Das Anschreiben: locker + konstruktiv angehen
3. Kommunikation: Wenn Telefongespräche zu lange werden
4. Fuehrung: Als Chef: Die eigenen Schwächen erkennen
5. selbststaendig: Verhandlungen und Glaubwürdigkeit
6. objektiv. intern

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Guten Tag,

willkommen zum August-Newsletter. Wir haben wieder Einiges für Sie geschrieben.

Achten Sie diesmal bitte - auch wenn Sie keine Führungskraft sind - auf den Artikel "Als Chef: Die eigenen Schwächen erkennen und akzeptieren (lernen)". Denn der ist zwar, was die Beispiele angeht, auf Führungskräfte gemünzt, gilt aber für uns alle. Schwache Seiten hat jeder Mensch. Und leider gibt es immer wieder die Tendenz, diese zu ignorieren oder krampfhaft nach außen verstecken zu wollen.

Das ist nicht nur mühsam, sondern meist auch ein Eigentor. Ich denke da an die zahllosen Vorstellungsgespräche, wo Bewerber über die Standardfrage nach ihren Schwächen stolpern - nicht nur, weil sie keine Antwort kennen, sondern auch weil sie krampfhaft alles zu Stärken ummodeln möchten. Oder die Selbstständigen unter Ihnen, die Überzeugungskraft verspielen oder sich selbst in Schwierigkeiten bringen, wenn sie ihre Defizite nicht beachten oder zu überspielen versuchen.

Viel Spaß beim Lesen
und eine schöne Sommer-(Urlaubs-)Zeit
Christine Öttl und Gitte Härter

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1. Kurztipp: Die eigene Stimmung ansprechen

Wohl jeder hat ab und zu einen schlechten Tag oder ist mit dem falschen Fuß aufgestanden. Und es kann durchaus mal passieren, dass man es beim besten Willen nicht schafft, die negative Stimmung wegzuschieben und sich selbst aufzubauen.

Dann ist es meiner Erfahrung nach am hilfreichsten und besten für alle Beteiligten, die eigene Notlage anzusprechen und das Umfeld (sowohl in der Arbeit als auch privat) wissen zu lassen, dass man gerade nicht auf der Höhe ist.

Zum Beispiel so: "Sie sehen es mir bestimmt an, dass meine Stimmung heute einfach im Keller ist, Frau Meier. Das tut mir echt Leid und ich bitte Sie darum, es mir nicht übel zu nehmen, wenn ich heute nicht sehr redselig bin und auch Mittags nicht zum Essen mitkomme. Ich brauche einfach ein bisschen Abstand, ok?" In die Offensive zu gehen und ehrlich, offen und freundlich mit den anderen zu kommunizieren, hat mehrere Vorteile:

- Sie befreien sich selbst von einem großen inneren Druck und schlechtem Gewissen den anderen gegenüber.

- Ihr Umfeld weiß, was mit Ihnen los ist, und muss nicht spekulieren, was sich wohl hinter Ihrer Zurückhaltung oder nicht so freundlichen Gesicht verbirgt, und kann besser mit Ihnen umgehen.

- Sie verhindern oder reduzieren negative Reaktionen der anderen (z. B. dass diese sich ebenfalls zurückziehen, unfreundlich oder gar aggressiv reagieren oder hinter vorgehaltener Hand schlecht über Sie reden).

- Sie beweisen, dass Sie eine selbstverantwortliche Persönlichkeit sind und sich um andere und um gute Beziehungen kümmern.

- Sie verschaffen sich auf konstruktive und sozialverträgliche Weise den Abstand, den Sie brauchen.

- Dadurch und weil Sie sich sicherer fühlen können, wird Ihre Stimmung möglicherweise bald deutlich besser. Auf jeden Fall erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass nicht noch weitere Stressfaktoren von außen auf Sie eindringen.

Sie werden sehen: Wenn Ihre Beziehungen zu den anderen grundsätzlich gut sind, werden Sie auf Verständnis stoßen und wahrscheinlich sogar Unterstützung bekommen. Voraussetzung ist natürlich, dass so schlechte Tage eine totale Ausnahme sind!

Alle frueheren Kurztipps sehen.

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2. Bewerbung: Das Anschreiben: locker und konstruktiv angehen

Das Anschreiben ist wohl der Teil der Bewerbungsunterlagen, der die meisten und größten Schwierigkeiten bereitet. Viele Bewerber tun sich sehr schwer damit und bringen in stundenlanger mühsamer Arbeit einen Text zu Papier, mit dem sie dann häufig selbst nicht besonders glücklich sind.

Das muss nicht so sein: Denn auch ein Anschreiben gelingt leichter und besser, wenn man die Sache zwar mit einem klaren Ziel und diszipliniert angeht - aber auch mit einer guten Portion Lockerheit und "Freiheit im Kopf".

Lesen Sie weiter, wie Sie sich das Schreiben selbst vermiesen können und was Ihnen dabei hilft, damit es besser klappt.

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Fühlen Sie sich oft überfordert und gehetzt?

Ist Zeitnot Ihr ständiger Begleiter und rennen Sie irgendwie ständig allem hinterher? Dann leidet nicht nur die Lebensqualität in der Arbeit, sondern auch die persönliche Stimmung ... ermattet und angenervt geht man durch's Leben und "funktioniert".

Werden Sie aktiv und erarbeiten Sie sich wirksame Anti-Stress-Strategien!

Christine Öttl hat zum Thema Stressmanagement kleine Selbstlernkurse erstellt - bisher gibt es zwei Folgen:


Antistress-Strategie, Lektion 1:
STRUKTUR IN DEN TAG BRINGEN

Den Überblick zu wahren und Kontrolle über die eigene Zeit und Energie zu haben bzw. immer wieder zurückzugewinnen, sind "Basis-Zutaten" für gelungenes Stressmanagement und Stressvorbeugung: um regelmäßigen oder gar chronischen Stress zu vermeiden und um akute Belastungen abzupuffern und die Situation bald wieder in den Griff zu bekommen. Das gilt nicht nur für große Zeitspannen, sondern für jeden einzelnen Arbeitstag. Besser als sich am Morgen kopfüber in die Arbeit zu stürzen ist es, die Zügel in die Hand zu nehmen und Struktur in den Tag zu bringen.


Antistress-Strategie, Lektion 2:
DIE STRESSBREMSE ZIEHEN

Die Palette von Faktoren, die Hektik und Stress auslösen können, ist sehr breit: Zeitdruck, hoher Arbeitsanfall, Unruhe und Lärm, unangenehme zwischenmenschliche Begegnungen und Auseinandersetzungen.
Dass es immer mal eng wird, dass man unter Druck gerät und die Anspannung steigt, gehört einfach zum (Arbeits)Leben dazu und lässt sich kaum vermeiden. Was sich aber sehr wohl vermeiden lässt, ist, dass man von Hektik und Stress überwältigt oder gar davon aufgefressen wird.


Bei können Sie online in unserem kleinen Online-Shop (für nur je 5,80 Euro inkl. MwSt.) bestellen und dann sofort herunterladen.

Details und Leseproben finden Sie hier.

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3. Kommunikation: Wenn Telefongespräche zu lange werden

In Telefontrainings kommt immer wieder ein wichtiges Thema zur Sprache: Wie kann man Telefongespräche abkürzen, ohne in irgendeiner Form unhöflich zu wirken?

Dabei wird häufig völlig außer acht gelassen, dass die Dauer eines Telefongesprächs von sehr vielen Aspekten beeinflusst wird und nicht nur davon, dass der Gesprächspartner "zu lange" redet.

weiterlesen

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4. Fuehrung: Als Chef: Die eigenen Schwächen erkennen und akzeptieren (lernen)

Gerade Menschen in Führungspositionen treten leicht in die "Ich muss-perfekt-sein-Falle". - Denn entsprechende Erwartungen und Suggestionen kommen in Hülle und Fülle und von verschiedenen Seiten. Einerseits von Literatur und Medien, wo häufig das Bild der idealen und makellosen Führungspersönlichkeit beschrieben wird. Andererseits von den eigenen Vorgesetzten und Mitarbeitern mit ihren zahllosen und unterschiedlichen Erwartungen.

Um all dem gerecht zu werden, neigen viele Vorgesetzte dazu, nach außen ein perfektes Bild zeigen zu wollen. Doch die eigenen schwachen Seiten - und jeder hat welche! - einfach wegzudrängen und zu übertünchen, ist nicht der beste Weg. Im Gegenteil: Das Verdrängen von Schwächen hat weitreichende Konsequenzen ...

weiterlesen

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Sind Sie Führungskraft und haben Unsicherheiten oder gar Probleme am Arbeitsplatz, die Sie gerne mit Unterstützung lösen möchten? Dann ist ein Coaching vielleicht das Richtige für Sie.

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5. selbststaendig: Verhandlungen und Glaubwürdigkeit

Als Selbstständiger haben Sie sich einen Stundensatz ausgerechnet. Hoffentlich haben Sie dabei alles berücksichtigt - denn gerade frischgebackene Selbstständige machen leider oft viel zu günstige Honorare, was nicht nur den Markt verdirbt, sondern auch dazu führt, dass sie lange auf keinen grünen Zweig kommen.

Gehen wir davon aus, dass Sie Ihr Honorar gut kalkuliert und das Gefühl haben, es auch Wert zu sein, dann kann ein Runterhandeln ganz schön nerven. Doch wie Sie auf sich bei einem Verhandlungsversuch verhalten, hat weitaus größere Auswirkungen als einen möglicherweise niedrigeren Stundensatz.

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Weitere Artikel zum Thema "Preisverhandlungen":

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Sind Sie Ihr Geld wert?

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6. objektiv. intern:

Es ist zwar nicht brandneu, sondern im März erschienen, aber unser dickes Pocketbüchlein "300 Fragen zur Bewerbung" ist ein extrem hilfreiches kleines Nachschlagewerk für alle Phasen der Bewerbung.

Wie gliedere ich mein Anschreiben? Was tue ich bei Lücken im Lebenslauf? Und muss ich wirklich auf jede Frage im Vorstellungsgespräch antworten? Rund um die Bewerbung gibt es viele Fragen - und hier werden alle beantwortet. Dieser Kompass bietet Rat für alle Situationen: Vom Anschreiben über das Vorstellungsgespräch bis hin zu den Einstellungstests. Auch so knifflige Themen wie Arbeitslosigkeit oder Stressinterviews werden ausführlich besprochen: So meistern Sie jede Schwierigkeit souverän und präsentieren sich auf dem Weg zum Traumjob immer von Ihrer besten Seite.

- Mit Mustern für Anschreiben und Lebenslauf

- Extra: Die wichtigsten Informationen zum "Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz"

Details zum Buch und Inhaltsverzeichnis (mit allen 300 Stichworten, die wir aufgreifen) finden Sie hier.

Das Buch ist im Verlag Gräfe & Unzer erschienen und kostet Euro 12,90.
 

 

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