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Was
Sie tun können
Hier
ein paar Anregungen, was Sie im Bewerbungsgespräch
tun können, um Ihren Gesprächspartner davon zu
überzeugen, dass Sie zu den pro-aktiven Kandidaten
gehören:
- Machen
Sie sich Gedanken darüber, was Pro-Aktivität für
Sie bedeutet und wie sich diese Eigenschaft Ihrer Meinung
nach in der Praxis zeigt. Überlegen Sie, inwiefern
Sie selbst pro-aktiv sind, wo Sie das bisher unter Beweis
gestellt haben und inwiefern das zu Ihrem Erfolg beigetragen
hat/noch beitragen wird.
Immer
mehr Personalentscheider gehen den Dingen auf den Grund
und begnügen sich nicht damit, wenn Bewerber sich als
"kommunikativ, selbstverantwortlich und pro-aktiv"
bezeichnen. Es wäre schade, wenn Sie dann ins Stottern
kommen oder nur ein "Gute Frage!" parat haben.
- Sehen
Sie sich vor dem Gespräch, während Sie auf den
Termin warten oder zum Besprechungszimmer geführt werden,
in den Räumlichkeiten um: Nehmen Sie bewusst so viele
Dinge wie möglich wahr und verschaffen Sie sich einen
ersten Eindruck. Diese ersten Eindrücke können
Sie eventuell später im Gespräch erwähnen
und so zeigen, dass Sie Augen und Ohren offen halten und
gut beobachten können.
- Gehen
Sie ausführlich auf die Fragen ein und geben Sie Ihrem
Gesprächspartner die Möglichkeit, dass er Sie
wirklich mit Ihren fachlichen und persönlichen Kompetenzen
zu fassen kriegt. Manche Bewerber geben im Anschreiben an,
dass Eigeninitiative, Pro-Aktivität oder etwas in dieser
Art zu ihren persönlichen Qualitäten zählt
- und untergraben dann im Gespräch die eigene Glaubwürdigkeit,
weil sie sich alles aus der Nase ziehen lassen und sich
sehr passiv verhalten.
- Fragen
Sie nach, wenn Sie etwas nicht ganz verstanden haben oder
Sie sich unsicher sind. Gerade gute Personalentscheider
sehen es Ihnen an der Nasenspitze an, wenn das der Fall
ist - und ziehen daraus den Schluss, dass Sie entweder nicht
wirklich interessiert sind oder sich nicht trauen. Beides
kann kontraproduktiv sein.
- Stellen
Sie Ihre Fragen, die Sie vorbereitet haben, sobald die Reihe
an Sie kommt. Sollte man Ihnen nicht offiziell das Wort
erteilen, fragen Sie nach und bitten Sie darum, Ihre Fragen
stellen zu können: Auch damit beweisen Sie, dass Sie
die Dinge aktiv angehen. Wenn Sie Ihre Fragen schriftlich
vorbereitet haben und einen Blick darauf werfen wollen,
teilen Sie das mit. Sagen Sie, dass Sie sich schriftlich
vorbereitet haben und Ihre Liste als Leitfaden nutzen möchten,
um nichts zu vergessen.
- Sprechen
Sie Ihre Erwartungen an das Unternehmen und Ihre Vorstellungen
von der Aufgabe/dem Arbeitsplatz usw. an ("Für
mich ist sehr wichtig, dass..."). Damit zeigen Sie,
dass Sie Klarheit über sich selbst haben und wissen,
was Sie wollen - und wo Sie bereit sind, Kompromisse einzugehen.
- Wenn
Sie wollen, können Sie sich während des Gespräches
Notizen machen. Fragen Sie am Anfang nach, ob es für
Ihren Gesprächspartner in Ordnung ist, dass Sie sich
das Wichtigste notieren möchten.
- Fragen
Sie am Ende des Gespräches von sich aus nach, welchen
ersten Eindruck Ihr Gegenüber von Ihnen gewonnen hat.
Worte
& Taten
Und
vergessen Sie nicht: Sie wirken nicht nur durch das, was
Sie verbal sagen, sondern durch Ihr gesamtes Auftreten und
Verhalten.
Wenn
Sie beispielsweise auf dem Weg in das Besprechungszimmer
oder bei einer Führung durch das Unternehmen Augen
und Ohren offenhalten - und somit Interesse und Aktivität
beweisen - , dann wird das bemerkt. Wenn Sie während
des ganzen Gespräches konzentriert und interessiert
sind, bei Unklarheiten sofort nachhaken und aktiv Fragen
stellen, vermitteln Sie durch all das, dass Sie pro-aktiv
sind - dann brauchen Sie es gar nicht explizit zu sagen.
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