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täglich
üben und wiederholen
Übung
macht den Meister, heißt es. Und das gilt auch für
Sprachen: Ganz unabhängig davon, mit welchen Mitteln
man lernt, kommt man einfach nicht darum herum zu wiederholen,
zu üben und zu trainieren. Je konzentierter und je
häufiger man Inhalte wiederholt, umso besser, schneller
und dauerhafter prägen sie sich ein.
Wichtig:
im Kontext lernen!
Es ist viel sinnvoller, die Wörter in einem Kontext
zu lernen und sich ganze Sätze zu merken - anstatt
isolierte Einheiten. Das macht nicht nur deutlich mehr Spaß
als reines Vokabelpauken, sondern erleichtert den Lernprozess,
da sinnvolle Zusammenhänge leichter aufgenommen werden.
Außerdem prägt man sich so gleich ganze Sätze
ein und lernt insgesamt, sich besser auszudrücken.
Ich
gehe immer gleich am Morgen - bevor ich mich an das aktuelle
Wort mache - meine "alten" Karten durch und wiederhole
das bereits Gelernte. Dabei decke ich die jeweilige Karte
so ab, dass ich nur den deutschen Begriff sehe, und wiederhole
laut, was mir zu diesem Wort alles im Gedächtnis haften
geblieben ist. Dann lese ich die Karteikarte durch, frische
mein Gedächtnis auf und wiederhole alles nochmal. In
der Regel brauche ich drei bis maximal fünf Tage, um
den Ausdruck/Begriff gut zu beherrschen. Sobald das der
Fall ist, sortiere ich die Karte aus.
Auch während des Tages greife ich mir ab und zu mal
die Karten und gehe sie durch: Das ist für mich eine
willkommene Abwechslung, weil ich dabei immer rumgehe.
Und:
Ich lasse die Karte mit dem neuen Wort/Ausdruck den ganzen
Tag über in Sichtweite auf meinem Schreibtisch liegen.
Immer, wenn mein Blick darauf fällt oder ich eine Pause
mache, wiederhole ich es - das kann sich ganz schön
summieren.
Tipp: laut wiederholen, nicht nur lesen!
Wenn es sich machen lässt, ist es am allerbesten, nicht
nur mental zu üben, sondern den Lernstoff laut zu wiederholen.
Man kriegt so einen ganz anderen Zugang zur Sprache - und
baut gleichzeitig Sprechhemmungen etwas ab. Um sicherzugehen,
dass Sie die neuen Wörter richtig aussprechen, können
Sie sich die Aussprache auf der Website von OWAD anhören
und/oder die Lautschrift nachgucken und aufschreiben.
die
Karten aussortieren, die "sitzen"
Wie
bereits erwähnt, finde ich es enorm wichtig, die Karteikarten
nicht ausufern zu lassen: Das kann extrem frustrierend sein
und den Fortschritt behindern, weil einem alles über
den Kopf wächst. Um das zu verhindern, habe ich beschlossen,
dass ich nie mehr als zehn Karteikarten behalte, sprich
ich sortiere jedenTag etwas aus. Da ich täglich wiederhole,
ist das überhaupt kein Problem. An manchen Tagen kommt
gar keine neue Karte dazu, weil ich das neue Wort bereits
gut kenne oder weil es mich einfach nicht interessiert.
Tipp:
Mut zur Lücke!
Ich finde es sehr wichtig, dass man sich nicht auf einzelne
Wörter fixiert, die man sich "nie" merken
kann. Manche Begriffe gehen einem einfach nicht in den Kopf.
Dann ist es gut, sich von der Karte zu trennen und sich
nicht mehr damit zu belasten.
Interessanterweise passiert es mir immer wieder, dass gerade
solche Wörter/Ausdrücke, die ich mir aus irgendeinem
Grund nicht einprägen kann, mir irgendwann in einem
anderen Kontext (Buch, Film, Gespräch oder manchmal
auch im Zusammenhang mit einem anderen "owad")
über den Weg laufen: Aufgrund der "Vorgeschichte"
geht das Einprägen dann plötzlich ganz automatisch.
regelmäßig
"Altes" wiederholen/sich testen
OWAD
bietet die Möglichkeit, bereits Gelerntes zu wiederholen
und die eigenen Fortschritte in einem Online-Wochenquiz
zu überprüfen. Auch wenn ich meine Karteikarten
weggeworfen habe, kann ich jederzeit an die Informationen
rankommen und eventuelle Lücken füllen.
Es kommt vor, dass ich das eine oder andere bereits Gelernte
einfach nicht mehr richtig präsent habe. Dann ist es
für mich oft hilfreich, diese Wörter/Ausdrücke
nochmal auf einer Karte zu notieren und in den alltäglichen
"Lernkreislauf" zu integrieren. Da ich es ja "eigentlich"
schon kenne, braucht es in der Regel nur ein paar wenige
Wiederholungen, um es wirklich in meinem mentalen Speicher
zu verankern.
Tipp: feste Termine für Selbsttests einplanen und wahrnehmen
Für mich hat es sich sehr bewährt, jeden Freitag
die ganze aktuelle Woche plus die vorherige zu wiederholen
- und am Monatsende alle vier Wochen durchzugehen. So bemerke
ich nicht nur meine Schwachstellen und kann diese sofort
ausgleichen. Sondern mir wird dann auch erst so richtig
klar, was ich bereits alles gelernt habe. Das ist gut für
die Motivation und regt zum Weitermachen an.
Hier
noch ein paar weitere Anregungen, was Sie parallel und ergänzend
zu OWAD tun können, um Ihr Englisch kontinuierlich
auszubauen:
Bücher lesen
Wählen
Sie sich etwas aus, was Ihrem aktuellen Level entspricht
und was Sie inhaltlich reizt. Das können Kinderbücher
sein oder auch Fachbücher zu Themen, die Sie besonders
interessieren.
Wichtig: Schlagen Sie nicht jedes unbekannte Wort nach!
Gerade wenn Sie Belletristik lesen, kann das den Lesefluss
und das Vergnügen enorm beeinträchtigen.
Kassetten
hören
Das
ist eine wunderbare Möglichkeit, um das Hören
zu trainieren und sich etwas Routine im Umgang mit der gesprochenen
Sprache zu verschaffen. Mittlerweile gibt es eine große
Fülle an englischen Hörbüchern, sodass sicher
für jeden Geschmack etwas zu finden ist.
Filme
im Original angucken
Das
können Sie entweder im Kino oder auch zuhause machen.
Ein großer Vorteil von DVDs (wie auch von Premiere
TV) ist, dass Sie immer auch die Originalversion auswählen
können.
Wichtig: sich nicht frustrieren lassen!
Am Anfang kann das ganz schön schwierig und anstrengend
sein - vor allem, wenn Schauspieler ungewohnte Akzente haben,
nicht sehr klar sprechen oder mehrere Leute gleichzeitig
reden. Dann versteht man erst mal kaum etwas, das ist normal.
Übung macht den Meister!
mit
sich selbst laut Englisch sprechen
Das
klingt vielleicht seltsam, ist aber trotzdem eine gute Sache.
Natürlich ist kein Gesprächspartner da, der Sie
auch mal korrigieren könnte. Aber hierbei geht es in
erster Linie darum, in die Sprache "reinzukommen"
und sich so vertrauter damit zu machen. So können Sie
mögliche Hemmungen und Scheu abbauen, weil Sie Ihre
Zunge regelmäßig üben und so ein gewisses
Selbstvertrauen aufbauen. Denn das größte Hindernis
beim Sprechen sind oft gar nicht die nicht so tollen Sprachkenntnisse,
sondern Ängste, rumzustottern und sich zu blamieren.
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