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Stress
und Ärger sind ein Teufelskreis: Je gestresster, desto
schneller ist man genervt und je mehr man sich über
alles ärgert, desto stressiger wird's.
Nehmen
Sie Ihre Gefühle immer ernst. Reden Sie sich nicht
ein, dass Sie etwas einfach wegstecken sollten. Und lassen
Sie sich auch nicht mit einem "Du bist aber ein Mimöschen"
abspeisen.
Dennoch
ist es wichtig, die eigenen Befindlichkeiten zu prüfen.
Gefühle von Unsicherheit und Stress bewirken nämlich,
dass die Antennen viel feiner reagieren. Und dann geht es
so wie beim Autoalarm, der durch einen kleinen und harmlosen
Windstoß aktiviert wird.
Denken
Sie auch an die Erkenntnis der Hirnforschung, dass ein Hineinsteigern
in Wut und Ärger keinesfalls als Ventil wirkt, sondern
alles nur noch verschlimmert.
Tipp:
Nutzen Sie häufig das Wort "Ärger"?
Dann
differenzieren Sie in künftigen Situationen: Sind Sie
wirklich verärgert oder etwa genervt, wütend,
enttäuscht, traurig, entrüstet, verstimmt, empört,
verletzt? Loten Sie Ihre Gefühle genauer aus.
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