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Das
neue Jahr beginnt ... und damit die Zeit der guten Vorsätze.
Was ist es denn bei Ihnen? Abnehmen, rauchen aufhören,
neuen Job suchen, Ihre Zeit besser managen ... an Vorsätzen
und gutem Willen mangelt es selten. Und tatsächlich
eignet sich der Jahreswechsel wunderbar dafür, Neues
auf den Weg zu bringen oder alte Gewohnheiten zu verändern.
Damit
es nicht nur beim Vorsatz bleibt, können Sie eine Menge
tun. Denn eins ist klar: Sich etwas lediglich vorzunehmen,
reicht natürlich nicht.
In der
Neujahrsnacht kann man sich ruhig alles Mögliche vornehmen.
Doch in den ersten Tagen des neuen Jahres heißt es
dann: näher hinschauen, "ausmisten" und die
Ziele, die Ihnen wirklich wichtig sind, konkret angehen.
Dazu
schreiben Sie sich am besten alle Ihre guten Vorsätze
und Ziele erst einmal in Stichpunkten auf. Nichts sortieren,
nichts zensieren, noch nichts weiterdenken. Einfach mal
alles aufs Papier.
Und
jetzt prüfen Sie:
Warum
ausgerechnet dieses Ziel?
Ein
wesentlicher Aspekt ist Ihre Motivation - Warum möchte
ich das denn gerne in Angriff nehmen?
Wenn Sie mehrere Vorsätze auf Ihrer Liste haben, dann
markieren Sie diese einfach einmal unterschiedlich: zum
Beispiel mit blauer Farbe, was Sie wirklich gerne erreichen
möchten, mit gelber Farbe alles, was ganz nett aber
beim näheren Drüber-Nachdenken doch nicht wirklich
wichtig ist - und mit Rot alles, was Sie gar nicht wirklich
tun wollen. Ist Ihr guter Vorsatz beispielsweise etwas,
das Sie einfach so dahinsagen, oder etwas, das Ihr schlechtes
Gewissen aktiviert? Wenn ein "Ich sollte vielleicht
mal ...", "Es wäre besser, wenn ..."
mitschwingt, dann sollten Ihre Alarmglöckchen angehen.
Wie
ernst ist es Ihnen denn?
Schauen
Sie sich Ihre Ziele jetzt noch einmal an unter der Maßgabe:
Bin ich bereit, etwas für dieses Ziel zu tun? Oder
würde ich es nur gerne erreicht haben?
Ein Beispiel: Ich würde wahnsinnig gerne eine weitere
Sprache können. Aber mich hinsetzen und lernen will
ich nicht.
Kommt Ihnen bekannt vor? - Sehen Sie, es geht nicht nur
Ihnen so ...
Ganz
klar ist: Es gibt Ziele, die einem wichtig sind - aber nicht
so wichtig, dass wir wirklich etwas dafür tun möchten.
In so einem Fall kippen Sie das Ziel lieber ganz. Sonst
sitzt es Ihnen nur im Genick und Sie schleppen es als Ballast
mit.
Tipp:
Bevor Sie etwas ganz bleiben lassen, hinterfragen Sie auch
die Gründe, warum Sie Energie und Aufwand dafür
scheuen. Unter welchen Umständen würden Sie das
Ziel denn doch gerne angehen?
Manchmal stehen wir uns mit Trägheit, manchmal mit
falschen Vorstellungen selbst im Weg. Außerdem kann
es sein, dass sich beim näheren Nachdenken herausstellt,
dass das Ziel eigentlich ein ganz anderes ist.
Erstmal
konkretisieren
Jetzt
wissen Sie, was Sie gerne erreichen möchten. Wenn Sie
mehrere Punkte auf Ihrer Liste haben, dann überprüfen
Sie diese jetzt einmal anhand folgender zwei Kriterien:
- Was
geht vor? Was hat Priorität - und weswegen?
- Handelt
es sich um kurz-, mittel- oder langfristige Ziele?
Sie
werden gleich im letzten Punkt noch sehen, warum das wichtig
ist. Bleiben wir zunächst noch bei den Einzelpunkten.
Nehmen Sie sich jeden Ihrer Vorsätze einzeln vor und
schreiben Sie auf:
- Wie
GENAU lautet das Ziel?
- Was muss ich tun, um das Ziel zu erreichen?
- Wo
sehe ich Vorteile und inwiefern wird es mir leicht fallen?
- Wo
sehe ich Hindernisse?
- Wenn
ich früher schon mal einen Anfang gemacht habe und
gescheitert bin: Woran bin ich meiner Meinung nach gescheitert?
Was habe ich daraus gelernt? Wie kann ich diese Erkenntnis
für jetzt nutzen?
- Wer
oder was kann mich beim Erreichen meines Ziels unterstützen?
Tipp:
Achten Sie bereits bei der Formulierung Ihres Zieles darauf,
konkret zu sein. Schlecht: Ich muss im neuen Jahr in Sport
gehen und mehr für meine Bewegung tun. Gut: Ich werde
ab Februar zweimal die Woche ins Fitnessstudio gehen. (Bereits
im Januar können Sie Termine in Fitnessstudios wegen
Probestunden machen.)
Realistisch
planen und dranbleiben
Realistisch
bleiben ist angesagt: sowohl was die Anzahl Ihrer Ziele
angeht, als auch die einzelnen Vorsätze. Wer sich zu
viel vornimmt oder von Haus aus unerreichbare Ziele angeht,
der kann nur scheitern.
Und das wäre schade, denn es kann dazu führen,
dass Sie Ihre Ziele nicht nur nicht erreichen, sondern sich
obendrein als Versager fühlen.
Tipp:
Das Zusammentun mit Leuten, die dasselbe Ziel haben, ist
wunderbar. Aber nur dann, wenn es diesen wirklich ernst
ist.
Eine
Empfehlung war: Priorisieren Sie.
Machen Sie lieber einzelne und kleine Schritte und freuen
Sie sich über Erfolge.
Nehmen
Sie sich außerdem Zwischenziele vor und belohnen Sie
sich für das Erreichen einzelner Etappen.
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