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Wenn
es Ihnen so geht wie den meisten, dann gibt es für
Sie im Prinzip diese drei Kategorien von Kollegen:
- diejenigen,
die Sie gerne mögen, mit denen Sie gut zurechtkommen
und mit denen Sie auf "einer Wellenlänge"
sind,
- die,
denen Sie ziemlich neutral gegenüberstehen,
- und
die, mit denen Sie weniger gut klarkommen oder die Sie nicht
besonders oder gar überhaupt nicht mögen.
Meiner Erfahrung nach wirkt es sich stark auf die eigene
Motivation und Zufriedenheit in der Arbeit aus, wie gut
man mit allen drei "Kollegen-Kategorien" zurechtkommt.
Ich
habe immer wieder Menschen kennengelernt, die meinen, dass
es nur auf die "netten Kollegen" ankomme: Die
anderen würden sie einfach links liegen lassen und
das würde gut funktionieren.
Doch
wenn wir der Sache auf den Grund gehen, stellt sich regelmäßig
heraus, dass es so nicht wirklich funktioniert, da sich
zwischenmenschliche Barrieren einfach immer negativ auf
die eigene Stimmung und das Wohlbefinden auswirken. Deshalb
animiere ich dazu, ein Band zu ALLEN Kollegen und Kolleginnen
zu knüpfen und damit eine gute Basis für die eigene
Lebensqualität zu legen.
Ich meine damit nicht, dass Sie alle Ihre KollegenInnen
gleich gern haben oder gar mit allen befreundet sein sollen.
Nein, das ist weder möglich noch macht es Sinn!
Was
ich meine, ist, dass Sie sehr davon profitieren können,
wenn Sie alle wahrnehmen und kennen(lernen), mit allen sprechen
und einen Austausch pflegen - wohl dosiert und abgestimmt
auf die jeweilige Person und Ihre eigenen Bedürfnisse
und Wünsche. Und die Arbeit an sich eignet sich meiner
Meinung nach am allerbesten als Anknüpfungspunkt für
Gespräche.
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