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Stichwort
gute Vorsätze: Leider ist der Misserfolg oft so gut
wie vorprogrammiert, weil man sich übernimmt und viel
zu hohe Ansprüche an sich selbst stellt.
Pläne
wie "Ab morgen stehe ich immer eine Viertelstunde früher
auf! Ab sofort gehe ich jeden Tag zum Joggen!" usw.
sind deshalb "gefährlich", weil sie so absolut
formuliert sind und man von Null auf Hundert kommen will.
So mitreißend
und belebend es erstmal ist, sich derart große Veränderungen
vorzunehmen und im Kopf durchzuspielen, so ernüchternd
und demotivierend sind dann die ersten Misserfolge.
Besser,
hilfreicher und vielversprechender ist es, klein anzufangen
und den guten Vorsatz auf einen überschaubaren Zeitraum
zu begrenzen.
Anstatt
sich vorzunehmen, "ab morgen IMMER eine Viertelstunde
früher aufzustehen", kann man sich das Ziel erstmal
für zwei-drei Tage (oder auch nur für den nächstenTag)
setzen: "Morgen und übermorgen stehe ich eine
Viertelstunde früher auf."
Um es
nicht bei einer reinen Kopfentscheidung zu belassen und
den gesamten Organismus auf das Ziel "einzuschwören",
ist es sehr hilfreich, sich mental auf das Ziel einzustimmen
und sich voll darauf zu konzentrieren (vor allem unmittelbar
vor dem Einschlafen).
Sie
können:
- sich
möglichst gut vorstellen, wie Sie am nächsten
Morgen im Bett liegen, aufwachen, sich recken und strecken
und voller Elan eine Viertelstunde früher aufstehen
- sich
darauf konzentrieren, wie gut es sich anfühlen, wie
Sie vom Zeitgewinn profitieren, wie Sie das gelungene Aufstehen
genießen werden usw.
Freuen Sie sich darüber und kosten Sie es jedes Mal
bewusst aus, wenn Sie es geschafft haben. Nehmen Sie sich
nach Ablauf der ersten "Probezeit" wieder ein
paar Tage vor, konzentrieren Sie sich auf Ihr Ziel und erleben
Sie ganz bewusst Ihre Fortschritte. Und dann steigern Sie
den Zeitraum kontinuierlich.
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