|
Nicht
nur an Silvester gibt es sie, die guten Vorsätze. Ob
es die Klassiker, wie das Rauchen aufhören, sich gesünder
ernähren, mehr Bewegung/Sport sind oder es ob
es sich einfach um neue und bessere Gewohnheiten, ein anderes
Verhalten handelt.
Doch
der Jahreswechsel an sich ist schon ein Aspekt, der Veränderungen
und seien diese anfangs nur gedanklich leichter
macht: ein klarer Schnitt, ein neues Jahr, ein kleiner Neu-Anfang
erleichtert es dann doch, neue Saiten aufzuziehen.
Die
5 Freunde guter Vorsätze:
- ein
Plan in Gedanken
- die Motivation hinterfragen
- konkret werden
- andere mit ins Boot holen
- Action!
Dass
Sie sich gedanklich mit einer Sache beschäftigen, die
Sie ändern, verbessern oder in Ihrem Leben neu begrüßen
möchten, ist durchaus ein erster wichtiger Schritt.
Doch bevor Sie pauschal ein "ich mach jetzt das und
das" oder "ich lasse dieses und jenes" aussprechen,
sollten Sie sich näher damit beschäftigen, warum
Sie sich überhaupt mit diesem Gedanken tragen.
Wenn
Sie Ihre Motivation näher ansehen, finden Sie schnell
heraus, ob es sich wirklich um den richtigen Vorsatz handelt
oder ob es nicht um etwas anderes geht. Und ob es sich auch
wirklich um Ihr eigenes Ziel dreht oder um eines, von dem
Sie glauben, Sie sollten oder das jemand von Ihnen verlangt.
Fragen Sie sich also immer: Warum möchte ich das gerne?
Am besten funktioniert es, wenn Sie sich in Ruhe gemütlich
hinsetzen und Ihre Gründe aufschreiben was möchte
ich? Warum möchte ich das? Was erhoffe ich mir davon?
Der
nächste Aspekt ist dann, wirklich konkret zu werden
- Was werden Sie dafür tun? Welche Schritte sind nötig
und in welcher Zeit? Fragen Sie sich immer: Was ist der
Plan?
Jetzt
wissen Sie, was Sie erreichen möchten und warum. Vielleicht
ist der eine oder andere Vorsatz flöten gegangen, weil
er Ihnen doch nicht so wichtig war oder es hat sich ein
anderes Ziel als sinnvoller für Sie erwiesen.
Dann holen Sie andere mit ins Boot: Entweder Leute, von
denen Sie wissen, dass Sie dasselbe Ziel ebenfalls erreichen
möchten (Achtung: keine Pseudo-Verbündeten! Wenn
jemand ebenfalls Sport machen will, Sie aber jede Woche
zum Pizza essen überredet, dann wirds kontraproduktiv).
Oder erzählen Sie Menschen Ihres Umfelds, wie Ihr Ziel
aussieht und vereinbaren Sie, wie Unterstützung aussehen
kann. Manchmal ist es schon damit getan, sich wirklich konkret
festzulegen, indem man Familie und Freunden erzählt,
was man tun wird (nicht möchtekönntesollte).
Die
5 Feinde guter Vorsätze
- schwammig
und unrealistisch
- nur dahingesagt, nicht gemeint
- "muss"
- keine Zeit & Co.
- nichts dafür tun
Alles
was schwammig ist oder unrealistisch ist, ist schwierig:
Wer bisher "keine Zeit" hatte, sich gesund zu
ernähren und sich von Hamburgern und Pizza ernährt
hat, wird nicht ab nächsten Mittwoch der gesund einkaufende
und selbst kochende Vollwertköstler werden. Wer nur
sagt "ich muss mich mehr bewegen" oder "ich
will souveräner werden", kann die eigenen Ziele
nicht greifen und somit nicht umsetzen.
Die
Goldene Regel lautet: Lieber weniger und das auch wirklich
motiviert angehen, als nach kürzester Zeit frustriert
oder überfordert aufzugeben. Noch dazu mit dem eigenen
Makel, etwas nicht durchhalten zu können.
Also: kleine Schritte tun, sich über Ihre Erfolge freuen
und wenn das sitzt, das nächste Kleinziel anstreben.
Wenn
Sie etwas nur so dahinsagen, es aber nicht wirklich meinen
oder wollen, dann haken Sie Ihren Vorsatz rechtzeitig unter
"Geplapper" ab und vergessen Sie ihn. Ansonsten
kann es Ihnen passieren, dass Sie etwas, das Sie gar nicht
tun möchten als Misserfolg erleben, wenn Sie es nicht
weiterverfolgen. Klingt paradox, hat jedoch Auswirkungen!
Viele Menschen sagen immer "ich muss" oder "ich
müsste" dieses-und-jenes machen. Passen Sie auf
dieses "muss" auf. Es kann darauf hindeuten, dass
Sie etwas selbst überhaupt nicht tun wollen. Es kann
auch nur bedeuten, dass Sie es sich selbst nicht zutrauen,
nicht in die Gänge kommen.
Lösen
Sie sich vom "Muss": Müssen tut niemand gerne
etwas. Und da macht es auch keinen Unterschied, ob Sie sich
selbst unter Druck setzen.
Selbst
sabotieren können Sie sich auch mit allen möglichen
vermeintlichen Hindernissen, die bei näherem Hinsehen
doch nur vorgeschoben sind: Allen voran "keine Zeit".
Seien wir ehrlich: Für etwas, das uns wichtig ist,
haben wir immer genug Zeit, oder?
Ein schöner Spruch, den ich vor Jahren gelesen habe
und mir immer wieder vor Augen führe, ist "Zeit
hat man nicht, Zeit nimmt man sich". Also nehmen Sie
sich die Zeit für die Ziele, die Ihnen offenbar wichtig
sind.
Und
der letzte Feind Ihrer Vorsätze ist das Nichtstun.
Sie haben überlegt, einen Plan gemacht, Sie sind guter
Dinge und dann passiert nichts. Häufig wird
propagiert, dass man Ziele visualisieren soll: Sich vorstellen
wie sich Ihre Figur verbessert hat, Sie wieder in die kleinere
Kleidergröße passen. Sich ausmalen, wie Sie souverän
eine Präsentation machen ... Es stimmt: die Vorstellung,
wie es sein wird, wenn Sie das Ziel erreicht haben, wie
gut es Ihnen geht, das ist eine kraftvolle Motivation
innerlich und auch äußerlich, denn Sie erhalten
eine positive und zuversichtliche Ausstrahlung dadurch.
Doch allein mit Visualisieren ist es nicht getan: Ich kann
mir noch so oft zuhause vor dem Fernseher vorstellen, wie
ich mit Waschbrettbauch aussehen werde. Ohne entsprechende
Aktion wirds nichts.
Just
do it!
Dieser
Werbespruch bringt es auf den Punkt: Tun Sies einfach.
Und fangen Sie gleich damit an. Es gibt keinen Grund, Ihre
Vorsätze auf nächste Woche oder nächsten
Monatsanfang aufzuschieben. Wenn Sie etwas erreichen möchten,
dann fangen Sie doch sofort damit an. Und der beste Punkt,
damit anzufangen, sind Ihre "5
Freunde".
Viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen Ihrer Vorsätze!
|