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Christine
Öttl coacht Bewerber
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Gitte
Härter coacht Selbstständige und kleine Firmen |
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| Angst
vor der Wahrheit? |
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von
Gitte Härter
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Ist
Ihnen das auch schon mal so gegangen, dass Sie ein komisches
Gefühl hatten oder gerne wissen wollten, woran Sie
sind ... sich aber letztlich nicht zu fragen gewagt haben?
- Was, wenn ich etwas erfahre, das ich nicht hören
will? Wenn sich meine Befürchtungen bestätigen?
Zum
Beispiel
- wenn
Sie eine neue Stelle angefangen haben und wissen möchten,
ob Sie die Probezeit überstehen werden,
- wenn
Sie irgendwie spüren, dass sich Ihr/e Partner/in entfremdet,
- wenn
Sie denken, der Kollege hat etwas gegen Sie.
Beruflich und privat haben wir immer wieder mit Situationen
zu tun, die wir einerseits klären möchten, bei
denen uns andererseits aber irgendwie das Nichtwissen lieber
ist als klare Worte.
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Sie
können nur gewinnen!
So nachvollziehbar
die Furcht ist, etwas bestätigt zu bekommen, das einem
gar nicht angenehm ist, so können Sie nur gewinnen,
wenn Sie Antworten einfordern. Denn das reine Spekulieren
darüber, was der andere denken oder tun könnte,
bringt Sie ohnehin schon aus der Spur.
Spekulationen
werden zu schnell mit Fakten verwechselt, dabei ist es ja
nur das, was im eigenen Kopf vorgeht.
- Der
Nachbar, der nicht gegrüßt hat. Hat er wirklich
was gegen Sie? Ist er sauer, weil Sie sich letztens über
den Grill-Rauch beklagt haben?
- Der
Kunde, der sich noch nicht auf Ihr Angebot hin gemeldet
hat: Ist es ihm zu teuer? Werden Sie den Zuschlag darum
nicht bekommen?
- Der
Chef, der im Meeting so kurz angebunden auf Ihren Einwurf
reagiert hat. Hat er sich darüber geärgert, dass
Sie nicht seiner Meinung waren? Oder hält er Sie für
unfähig?
Solche Gedankengänge machen einen nicht nur selbst
ganz kirre, sondern sie sind schlichtweg unfair. Denn Sie
unterstellen der anderen Person etwas. Und je nachdem, welche
Gedanken Sie so haben, können diese die Beziehung beeinträchtigen
und Ihre eigene Handlungsfähigkeit lähmen.
Nachfragen
ist die einzig wahre Möglichkeit, Klarheit zu schaffen.
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Wie
können Sie sich Mut machen, es anzusprechen? |
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Am besten
ist es immer, sich erstmal mit sich selbst näher auseinanderzusetzen.
So können Sie mit Ihrer Angst konstruktiv umgehen und
sich Mut machen, das Gespräch zu suchen:
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Schreiben
Sie Ihre Befürchtungen auf |
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Was
könnte passieren?
Wovor genau haben Sie Angst und warum? |
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Nutzen
Sie die Technik des "Wilden Spekulierens" |
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Suchen
Sie möglichst viele Antworten, die der andere Ihnen
geben könnte, und überlegen Sie, welche Konsequenzen
(positive und negative) sich daraus ergeben könnten.
Ziel
ist, den Blick dafür zu schulen, wie viele Alternativen
es zu Ihren Befürchtungen gibt.
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Setzen
Sie sich mit den möglichen Konsequenzen auseinander |
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Nehmen
Sie sich alle Ihre Überlegungen einzeln vor und durchdenken
Sie, wie Sie jeweils damit umgehen können.
- Welche
Lösungen gäbe es?
- Was
könnten Sie im Vorfeld tun, um eine unschöne Konsequenz
zu umgehen?
- Was
können Sie tun, wenn der Ernstfall eintritt - für
sich selbst und auch im Umgang mit Ihrem Gesprächspartner?
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Führen
Sie sich die Vorteile vor Augen! |
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Meist
verbeißt man sich in die Furcht vor der direkten Aussprache.
Dabei belastet die Sache ja und innerlich wissen Sie, dass
Sie sie lieber klären möchten.
Führen
Sie sich also den Nutzen vor Augen, den Sie haben, wenn
Sie genauer nachfragen.
Auch
wenn Sie inhaltlich nicht das hören sollten, was Sie
gerne hören möchten, so stehen Sie auf jeden Fall
gut da, haben ein persönliches Erfolgserlebnis, weil
Sie sich getraut haben, und stärken auch die Beziehung
zum Gegenüber.
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Bringen Sie Ihre Unsicherheit zum Ausdruck
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Wenn
Ihnen das Fragen sehr unangenehm ist, können Sie auch
das thematisieren.
Leiten
Sie die Frage einfach entsprechend ein:
- "Ehrlich
gesagt, traue ich mich gar nicht so recht, nachzufragen
..."
- "Es
ist mir jetzt wirklich unangenehm ..."
- "Ich
befürchte, dass ..."
Allein
das Aussprechen entschärft die Situation schon mal.
Und Ihr Gegenüber wird Ihnen in vielen Fällen
den Rest Nervosität nehmen.
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