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Diese
Technik ist geeignet, wenn Sie ständig jemanden um
sich haben, der kritisiert.
"Herr
Körner, fällt Ihnen auf, wie negativ Sie über
vieles urteilen? Ich kann mich nur an Kritik erinnern. Das
finde ich nicht nur schade, sondern auch unfair. Abgesehen
davon zieht es mich ganz schön runter."
Häufig
merken Kritiker erst durch klare Worte, welche Konsequenzen
ihr Verhalten hat, und entschuldigen sich beziehungsweise
achten künftig darauf, ausgewogener zu sein.
Doch
natürlich gibt es auch den anderen Fall und Sie erhalten
kontra:
"Ich
decke nur auf, was schiefläuft. Ich bin nicht so ein
rosaroter-Brille-Typ wie Sie. Ich traue mich zu sagen, was
Sache ist!"
Lassen
Sie sich bei so einer Reaktion nicht provozieren, sondern
bleiben Sie bei Ihrem Anliegen:
"Ich
finde es gut, zu sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist.
Daraus kann man auch lernen. Doch jede Sache hat verschiedene
Seiten: gute und neutrale genauso wie kritikwürdige."
Reagiert
ein Dauerkritisierer nicht, auch wenn Sie ihn gebeten haben,
in Ihrer Gegenwart nicht immer nur rumzukritteln, weil es
Sie runterzieht, dann hilft nur, freundlich aber klar das
Wort abzuschneiden:
"Stopp!
Ich möchte das Geschimpfe nicht hören."
Oder:
"Ich bin sehr für offene Worte, wenn ich etwas
falsch mache - sofern es Grund dafür gibt und sofern
es konstruktiv vorgebracht wird. Ich werde mir jedoch nicht
weiter Dauerkritik an mir anhören."
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