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Was
Sie selbst tun können.
Motivation
kommt nicht nur von außen. Wenn Ihnen Ihre Arbeit
keinen Spaß macht (und solche Phasen hat jeder mal),
dann warten Sie nicht darauf, dass Sie motiviert werden.
Gerade wenn sich Ihre mangelnde Motivation in Ihrem Gesicht
und Ihrer ganzen Art zeigt, ist Ihr Umfeld häufig erst
recht nicht gerade wild darauf, aktiv auf Sie zuzugehen.
Sie
können Ihre Arbeit gerade nicht leiden? Sie fühlen
sich unwichtig? Sie sind zu Höherem geboren? Dann tun
Sie was!
Wenn
Sie sich als kleine Nummer fühlen ... :
Was würde passieren, wenn Sie Ihre Aufgaben eine Woche
lang nicht erfüllen?
Sie
haben das Gefühl, Ihre Arbeit ist nicht sonderlich
wichtig? Oder Sie selbst zählen nicht sehr viel? Dann
sitzen Sie zunächst einmal in den meisten Fällen
einem Irrtum auf. Menschen, denen ihre Arbeit leicht fällt,
bzw. solche, die sich unterfordert fühlen, denken meist,
ihre Arbeit sei unwichtig. Das Gleiche gilt natürlich
auch für Jobs, die gemeinhin als einfach"
gelten.
Sie
sind in der Poststelle beschäftigt? Und Ihre Aufgabe
ist es, nur" die Post zu öffnen und zu sortieren?
Dann überlegen Sie sich einmal ernsthaft:
Was würde passieren, wenn Sie Ihre Arbeit für
eine Woche lang niederlegten und sich in dieser Zeit niemand
um Ihren Aufgabenbereich kümmerte
Wenn
Sie unterfordert sind ... : Tun Sie so, als ob Sie die wichtigste
Tätigkeit überhaupt erfüllen!
Manchmal
ist man ja tatsächlich unterfordert. Kann eigentlich
mehr. Nur momentan sind Sie an einer Stelle, wo Sie einfachere
Tätigkeiten erledigen. Vielleicht weil Sie frisch angefangen
haben oder Quereinsteiger sind. Oder Sie jobben nebenher.
Bleiben
Sie mal auf dem Teppich: Natürlich bekommen Sie nicht
sofort die tollsten, eigenverantwortlichen Aufgaben
auch wenn wir diesen Wunsch in unserer Beraterpraxis fast
täglich hören. Leute, die frisch von der Uni kommen,
wollen eigenverantwortlich die dicken Projekte leiten. So
läufts nicht. Sie müssen sich erst mal beweisen.
Egal,
in welcher Situation Sie sind:
Wenn
Sie sich von morgens bis abends selbst einreden, dass Ihre
Tätigkeit von jedem x-beliebigen Typen erledigt werden
könnte und sie noch dazu überhaupt nicht wichtig
ist, ist es ja kein Wunder, wenn Sie keinen Spaß an
der Arbeit haben! Und das färbt auf Ihre Persönlichkeit
und damit auch auf Ihr Privatleben ab. Von Ihren Kollegen
ganz zu schweigen.
Tun
Sie als ob". Das ist eine bekannte Vorgehensweise,
die Ihnen dabei hilft, wieder Spaß und Elan bei Ihrer
Arbeit zu bekommen. Ob Sie nun dran glauben oder nicht,
ist nicht relevant. Wenn Sie sich und Ihre Aufgabe wirklich
wichtig nehmen, dann funktioniert das!
Auch
wenn Sie nur Hiwi-Tätigkeiten" leisten ....
:
Seien Sie die Nummer 1 !
Zwei
Beispiele:
Ich
war früher Tippse bei der Polizei. Tagein, tagaus Formulare,
Brandort-Berichte und Vernehmungen schreiben. Meine Kolleginnen
waren bloß" Schreibkräfte. Haben ihren
Job erfüllt. Das wars. Ich hatte immer den Anspruch,
besonders schnell zu sein und besonders schöne Schriftstücke
zu produzieren. Geschwindigkeitsmäßig habe ich
gegen mich selbst Wettbewerbe gemacht. So gab es immer ein
neues Ziel zu erreichen.
Von
der Schauspielerin Michelle Pfeiffer habe ich in einem Interview
gelesen, dass sie früher im Supermarkt an der Kasse
saß. Dort wurden die Einkäufe auch in Tüten
verpackt. Michelle Pfeiffer sagt von sich, sie hatte immer
den Ehrgeiz, die bestgepackten Tüten zu haben: die
Ware optimal in der Tüte verstauen so dass der
Platz gut genutzt ist und nichts zu Schaden kommt.
Wenn
eigentlich alles stimmt, aber Ihre Laune will nicht richtig
... : Tun Sie sich was Gutes!
Manchmal
ist man einfach nur fertig. Die Arbeit ist eigentlich wirklich
gut. Das Arbeitsumfeld paßt. Aber irgendwie ist die
Luft raus. Der Urlaub ist auch noch nicht in Sicht. Was
tun?
Kümmern
Sie sich um sich selbst. In der Arbeit und privat.
Stellen
Sie Ihr Büro um. Kaufen Sie sich einen Blumenstrauß
fürs Büro. Hören Sie Gute-Laune-Musik.
Führen Sie ein Frühstück mit Ihren Kollegen
ein ....die Ideen sind vielfältig.
Gönnen
Sie sich einen ruhigen Abend und überlegen bei einer
schönen Tasse Kaffee, was Sie sich alles Gutes tun
können, um über die Phase hinwegzukommen. Nur
aufs Wochenende zu schielen, bringt es nicht. Ich
spreche aus Erfahrung.
Der
Clou: Ihr Umfeld reagiert!
Ewig
problembehaftete Leute, die ihre Unterlippe dauerhaft bis
ins Knie hängen lassen, schrecken ab. Wenn Sie aktiv
mit Ihren kleinen oder großen Krisen umgehen, reagiert
auch Ihr Umfeld gerne.
Ach,
und noch was:
Wenn Sie sich selbst schon nicht helfen möchten, warum
sollte das jemand anderer tun?
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