|
Seien
Sie Chef! - Mitarbeiter wollen Führung In
Ihrer Funktion als Chef bekommen Sie nicht nur mehr Geld,
sondern haben die Verantwortung übernommen, Ihr Team
zu leiten. Wir brauchen gar nicht darüber zu reden,
dass wir natürlich von guter Führung sprechen.
Chef-sein bedeutet nicht, willkürlich Macht auszuüben
oder andere nach der eigenen Pfeife tanzen zu lassen. Ein
erfolgreiches Unternehmen und ein anerkannter Vorgesetzter
bedeuten, dass es Führung gibt.
Als
Vorgesetzter: zur eigenen Rolle stehen Führungskräfte,
denen eine partnerschaftliche und lockere Beziehung mit
ihren Leuten sehr am Herzen liegt, tun sich oft schwer mit
ihrer Rolle. Da sie auf keinen Fall autoritär erscheinen
wollen, kommen sie vor allem dann in die Bredouille, wenn
Schwierigkeiten auftreten und nicht alles glatt läuft.
Als
Chef: die eigenen Schwächen erkennen und akzeptieren
(lernen) Gerade Menschen in Führungspositionen
treten leicht in die "Ich muss-perfekt-sein-Falle"
und neigen dazu, nach außen ein perfektes Bild zeigen
zu wollen. Doch die eigenen schwachen Seiten einfach wegzudrängen
und zu übertünchen, ist nicht der beste Weg.
Als
Chef: Angst davor, als Kontrolleur zu gelten?
Viele Vorgesetzte tun sich schwer damit, die richtige Balance
zu finden, wenn es um Nachhaken und Dranbleiben geht. Einerseits
möchten sie möglichst intensiv involviert bleiben
und die Dinge vorantreiben. Andererseits haben sie ein schlechtes
Gewissen, weil sie auf keinen Fall als "Kontrolletti"
gelten wollen. Eine Folgeerscheinung ist meistens, dass
sie die Zügel etwas zu sehr schleifen lassen
Als
Chef: Regelmäßig über sich nachdenken
Die Fähigkeit und Bereitschaft,
über sich selbst zu reflektieren - um dann daraus zu
lernen und sich weiterzuentwickeln, steht auf der Rangliste
der für das (Arbeits)Leben wichtigen persönlichen
Kompetenzen weit oben. Was für einen guten Mitarbeiter
gilt, gilt für einen guten Chef erst recht.
Feindbild
Chef: konstruktiv damit umgehen (lernen) Nicht
nur Nachwuchsführungskräfte tun sich häufig
schwer damit, wenn ihnen - ganz besonders in schwierigen
Zeiten oder wenn es um unpopuläre Entscheidungen geht
- ein rauer Wind entgegenschlägt und die eigenen Mitarbeiter
auf Distanz gehen.
|