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Diesen
Satz möchte ich Ihnen ans Herz legen. Den können
Sie nämlich - in etwas unterschiedlichen Variationen
- sehr gut brauchen. Nämlich wenn:
- Sie
eine Anfrage bekommen, die Sie nicht erfüllen können
oder wollen,
- sich
herausstellt, dass Ihr Gesprächspartner etwas anderes
möchte als Sie,
- Sie
ein Angebot abgegeben haben, aber nicht zum Zuge kommen.
Sie
müssen von sich aus absagen
Manchmal
erhält man eine Anfrage, die man nicht erfüllen
kann oder die man in der angefragten Form nicht erfüllen
möchte. Weil Sie das Angefragte nicht leisten können.
Oder aber, weil Sie Bedenken haben.
Ein
Beispiel dafür, das mir oft begegnet, sind Anfragen
für Trainings, bei denen viele unheimliche große
Themen an einem einzigen Tag untergebracht werden sollen.
Als Trainer weiß man sofort, dass das nicht zielführend
ist. Es wäre unklug, es dann trotzdem zu machen, denn
das würde dazu führen, dass Sie die Themengebiete
viel zu oberflächlich behandeln und damit das Ergebnis
für alle Beteiligten suboptimal ist.
Wenn
Sie Ihre Argumente dazu nennen, es aber klar wird, dass
die Vorstellungen differieren beziehungsweise dass Sie das
Gewünschte in dieser Form nicht bieten können/wollen,
dann ist ein freundliches "Dann kommen wir leider diesmal
nicht zusammen" eine klare Ansage, die die Türe
für eine künftige Zusammenarbeit offen lässt.
Sie
möchten in einer Verhandlung eine Grenze ziehen
Sie
stärken Ihre Verhandlungsposition sehr, wenn Sie von
sich aus die Grenze klar definieren. Wenn Sie also bereits
über Geld oder weitere Konditionen gesprochen haben
und Ihr Gesprächspartner immer noch mehr möchte
- etwa ein Extra obendrauf oder einen weiteren Nachlass
-, dann ist ein "Dann kommen wir leider nicht zusammen."
ein klares Signal.
Das
Gleiche gilt, wenn Sie von Haus aus nicht am Preis rütteln.
Wir beispielsweise stehen hinter unserem Honorar und lassen
unseren Stundensatz nicht runterhandeln, weil wir ihn für
angemessen halten. Darum gibt es am Preis nichts zu verhandeln.
Wenn es doch versucht wird, sage ich das ganz offen und
begründe es. Und wenn das nicht akzeptiert wird, beende
ich die Verhandlung, indem ich von mir aus ganz klar sage,
dass wir dann leider nicht zusammenkommen.
Sehr
häufig dreht sich übrigens dann das Gespräch,
und es kann Ihnen passieren, dass Ihr Gesprächspartner,
der eben noch versucht hat Sie runterzuhandeln, sich plötzlich
um Sie bemüht.
Wichtig
ist auch hier: Seien Sie freundlich, aber klar.
Sie
bekommen eine Absage
Nicht
immer bekommt man eine direkte Absage. Oft geben Sie Angebote
ab und hören einfach nie wieder von den Interessenten.
Manchmal erreicht einen aber doch eine Absage. Egal, ob
schriftlich oder mündlich: Nehmen Sie das nicht einfach
hin!
Zeigen
Sie Engagement, vermitteln Sie deutlich, dass Sie es schade
finden. Vielleicht hatten Sie sich auf das Projekt schon
sehr gefreut, dann sagen Sie das (aber nur, wenn Sie das
ehrlich so empfinden).
Und
auch hier ist ein "Schade, dass wir diesmal nicht zusammenkommen"
eine schöne Brücke für ein "Hoffentlich
nächstes Mal" oder "Bitte denken Sie an mich!"
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