| Die
Gegenteilmethode nutzt Ihnen in verschiedenen Phasen der Entscheidungsfindung:
sowohl zu Beginn, wenn Sie die Frage genau definieren - als
auch später, wenn es um die nächsten Schritte/die
Umsetzung geht.
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Zum Sondieren der Lage lesen Sie mehr in Tipp
1 und Tipp
2.
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Das
Prinzip ist einfach: Manchmal weiß man nicht, was
man will, oder findet einfach keinen Anfang, sich mit der
Entscheidung auseinander zu setzen. Oder man sucht Pro-Argumente
für eine Sache, es wollen einem aber immer nur Contras
einfallen. - Diese Methode hilft oft auch, dass "Knoten
platzen": Wer beispielsweise eine Tendenz hat, immer
nur Positives zu sehen oder ausschließlich in Geht-nicht-Gründen
denkt, der wird mit dieser Technik seiner Vorgehensweise
gerecht - und kann anschließend das Gegengewicht setzen.
So geht's:
- Sie drehen Ihre Entscheidungsfrage einfach um.
Beispiel:
Angenommen, Sie überlegen sich, ob Sie ein Jahr Auszeit
vom Beruf nehmen können. Es fallen Ihnen aber nur lauter
Argumente dagegen ein: Dann fahren Sie damit einfach fort
-> notieren Sie alles, was DAGEGEN spricht.
- Wenn Sie fertig sind mit dem Sammeln, drehen Sie die
Ideen einfach wieder um und filtern Sie die brauchbaren
Ideen raus.
Das hilft Ihnen dreifach:
1. Sie
können später - beim Abwägen und Sortieren
auch auf mögliche Hindernisse achten.
2. Wenn
andere Personen mitbetroffen sind, haben Sie mögliche
Bedenken bereits vorweggenommen und können sich darauf
vorbereiten.
3. Gerade
wenn man selbst skeptisch dem eigenen Vorhaben gegenüber
ist oder nicht wirklich Chancen sieht, bekommt man seine
Gedanken auf Trab: Denn Anti-Gründe sind oft leichter
gefunden.
Probieren
Sie es aus - abgesehen davon, dass es Spaß macht,
eine Frage oder ein Problem genau umgedreht anzugehen, werden
Sie sehen, dass diese umgekehrte Sichtweise erstaunlichen
Antrieb und Ideenreichtum bietet.
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